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Extras zum Podcast "Auf Distanz"

Diese Seiten enthalten Meldungen und Daten aus den Bereichen Astronomie und Raumfahrt.

Zusammengestellt wird dieses Material vom Podcast "Auf Distanz".


Geschrieben: 25.09.2018
Kategorie: Sonstige Meldungen

Graduierungszeremonie am EAC in Köln© DLR (CC-BY 3.0)

Dr. Matthias Maurer erhielt am 25. September 2018 seine Graduierung als Astronaut, den "Ritterschlag" nach der Grundausbildung - und damit die formale Genehmigung für einen Flug ins All. Die Zeremonie fand am Europäischen Astronautentrainingszentrum (EAC) auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln statt.

Weiterlesen: Matthias Maurer offiziell zum Astronauten ernannt

 

Geschrieben: 25.09.2018
Kategorie: Astronomie

Künstlerische Darstellung des interstellaren Asteroiden 'Oumuamua© ESO / M. Kornmesser

Ein Team von Astronomen unter der Leitung von Coryn Bailer-Jones vom Max-Planck-Institut für Astronomie hat die Bahn des interstellaren Objekts Oumuamua zu mehreren möglichen Heimsternen zurückverfolgt. Das Objekt wurde Ende 2017 entdeckt – erstmals konnten Astronomen damals ein Himmelsobjekt aus einem anderen Sternensystem beobachten, das unser eigenes Sonnensystem besuchte. Bailer-Jones und seine Kollegen nutzten Daten des ESA-Astrometriesatelliten Gaia, um vier plausible Kandidaten für jenen Stern zu finden, wo die lange Reise von ‘Oumuamua vor mehr als einer Million Jahre begann.

Weiterlesen: Mögliche Heimatsterne für das interstellare Objekt 'Oumuamua

 

Geschrieben: 21.09.2018
Kategorie: Sonstiges

Die am Startfahrzeug hängende Ballongondel© DLR (CC-BY 3.0)

Am oberen Rand unserer Atmosphäre existiert eine dünne Schicht silbrig-weißer Eiswolken. Die als leuchtende Nachtwolken (englisch noctilucent clouds, NLC) oder auch polare Mesosphärenwolken bekannten Wolken bilden sich im Sommer in 83 Kilometern Höhe über den Polen unserer Erde. Eine Langzeit-Ballon-Mission der NASA mit einem Instrument des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an Bord konnte diese Wolken über einen Zeitraum von fast sechs Tagen hochpräzise an ihrem Ursprungsort in der Mesosphäre beobachten. Mit Hilfe der Ergebnisse werden Wissenschaftler Turbulenz in der Atmosphäre, aber auch in Ozeanen, Seen und anderen Planetenatmosphären besser verstehen, und vielleicht sogar Wettervorhersagen verbessern.

Weiterlesen: Ballonmission von NASA und DLR macht Jagd auf silbrig-weiße Wolken

 

Geschrieben: 13.09.2018
Kategorie: Sonstiges

Das Gewächshaus EDEN-ISS trotzt den antarktischen Bedingungen© DLR (CC-BY 3.0)

Das Antarktis-Gewächshaus EDEN-ISS hat bei seinem Praxistest unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Polarnacht überstanden, ebenso antarktische Stürme und Temperaturen bis unter minus 40 Grad Celsius. Seit Anfang 2018 liefert es erstmals Kräuter, Salate und frisch geerntetes Gemüse für die zehnköpfige Überwinterungscrew auf der Neumayer-Station III des Alfred-Wegener-Instituts (AWI). Nach mehr als einem halben Jahr Einsatz in der Antarktis zeigt sich die Leistungsfähigkeit des autarken Gewächshauskonzepts für klimatisch anspruchsvolle Regionen auf der Erde, ebenso wie für künftige bemannte Missionen zu Mond und Mars. DLR-Forscher Paul Zabel meistert dabei Herausforderungen und sammelt Erkenntnisse, die die Pflanzenzucht unter solch harschen Bedingungen mit sich bringt. Die Überwinterungsmannschaft schätzt das frische Grün als willkommene Abwechslung in der Langzeit-Isolation. In einer Live-Schaltung aus der Antarktis berichtet Paul Zabel am 13. September 2018 von seinen Erfahrungen.

Weiterlesen: Gewächshaus EDEN-ISS trotzt der Antarktis: DLR-Forscher Paul Zabel erlebt Rekordernte und lehrreiche Herausforderungen

 

Geschrieben: 12.09.2018
Kategorie: Astronomie

Ein galaktisches Juwel© ESO

FORS2, eine Kamera, die am Very Large Telescope der ESO montiert ist, hat die Spiralgalaxie NGC 3981 in ihrer ganzen Schönheit beobachtet. Das Bild wurde im Rahmen des ESO-Programms „Cosmic Gems (Kosmische Juwelen)“ aufgenommen, das die seltenen Gelegenheiten nutzt, bei denen die Beobachtungsbedingungen nicht geeignet sind, wissenschaftliche Daten zu sammeln. Anstatt nichts zu tun, ermöglicht das „Cosmic Gems“-Programm der ESO, die Teleskope der ESO dazu zu verwenden, um optisch beeindruckende Fotos vom südlichen Himmel zu schießen.

Weiterlesen: Ein galaktisches Juwel

 

Geschrieben: 10.09.2018
Kategorie: CanSat

Arbeit an einem CanSat© Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt

Hier stellen die SchülerInnen ihre Miniatursatelliten mit den Maßen einer Getränkedose einer Jury aus Fachleuten der Luft- und Raumfahrtbranche vor. Das große Highlight steht dann am 19. September an: Vom Flugplatz Rotenburg/Wümme werden die Dosensatelliten mit einer Rakete in eine Höhe von ca. 1km geschossen. Während des Rückflugs am Fallschirm hängend, müssen die Satelliten von den SchülerInnen selbst entwickelte Missionen erfüllen. Das Siegerteam darf im kommenden Jahr die Bundesrepublik beim Europäischen CanSat-Wettbewerb vertreten.

Weiterlesen: Mit der Getränkedose hoch hinaus – Minisatellitenwettbewerb in Bremen (2018)

 

Geschrieben: 04.09.2018
Kategorie: Sonstige Meldungen

Die Raumfahrt-Show des DLR in Berlin© DLR

Gespannte Stille herrscht unter den 1000 Schülerinnen und Schülern. Und dann meldet sich "Astro_Alex" von Bord der Internationalen Raumstation ISS: "Hallo Berlin! I hear you loud and clear!" Jubel im Saal! Schwerelos schwebend winkt Alexander Gerst von der Großbildleinwand. Die Liveschaltung zu dem deutschen ESA-Astronauten war der Höhepunkt der Raumfahrt-Show des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die am 4. September 2018 im Audimax der TU Berlin aufgeführt wurde. Doch auch das übrige Bühnenprogramm beinhaltete zahlreiche Highlights: von ebenso spannenden wie lehrreichen Mitmach-Experimenten auf der Bühne und im Saal bis zum Auftritt von Peter Schilling mit seinem Welt-Hit "Major Tom (Voellig losgelöst)". "Die Raumfahrt-Show kann bereits kurz nach ihrem Start als Erfolgsgeschichte bezeichnet werden. Alle Veranstaltungen sind ausgebucht, die Proben ebenso. Das Konzept zeigt, dass Raumfahrt fasziniert", betont Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR, "Unseren Nachwuchs für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, ist eine Aufgabe, der sich das DLR verpflichtet sieht und für deren Umsetzung sich die Mission horizons von Alexander Gerst besonders eignet."

Weiterlesen: Die Raumfahrt-Show des DLR in Berlin

 

Geschrieben: 29.08.2018
Kategorie: Astronomie

Der Carina-Nebel im Infrarotlicht© ESO / J. Emerson / M. Irwin / J. Lewis

Der Carina-Nebel, einer der größten und hellsten Nebel am Nachthimmel, wurde mit dem VISTA-Teleskop der ESO am Paranal-Observatorium in Chile wunderschön abgebildet. Durch die Beobachtung im Infrarotlicht hat VISTA durch das heiße Gas und den dunklen Staub geschaut, die den Nebel umhüllen. Dadurch können wir unzählige Sterne erkennen, sowohl neugeborene als auch todgeweihte.

Weiterlesen: Sterne und Staub im Wettstreit im Carina-Nebel

 

Geschrieben: 27.08.2018
Kategorie: Sonstige Missionen

Vorbereitungen für die Installation© NASA

Ihr Blick auf die Erde wird ein ganz Besonderer sein: Das Hyperspektralinstrument DESIS wird mit 235 Spektralkanälen auf unseren Planeten blicken und dabei die Veränderungen von Land- und Wasserflächen beobachten. Am 27. August 2018 wird gegen 21 Uhr deutscher Zeit das Instrument des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit einem Roboterarm aus der Luftschleuse der Internationalen Raumstation ISS genommen und auf die Plattform MUSES an der Außenseite der Raumstation installiert. Die Hyperspektraldaten aus dem All sollen unter anderem Daten für das Umwelt-Monitoring liefern. "Wir können damit beispielsweise aus 400 Kilometern erkennen, ob die Pflanzen auf einem Feld der Erde gerade gestresst sind", sagt Projektleiter Uwe Knodt vom DLR. "Man blickt mit neuen Augen auf die Welt und gewinnt aus diesem Blick aus dem All einen gesellschaftlichen Nutzen auf der Erde."

Weiterlesen: Installation der Hyperspektralkamera des DLR im All

 

Geschrieben: 24.08.2018
Kategorie: Sonstiges

Farbaufnahme der MACS-Kamera© DLR

Die Einsatzbedingungen sind ungewöhnlich und das Beförderungsfahrzeug nicht alltäglich: Derzeit ist ein MACS-Kamerasystem (Modular Aerial Camera System) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Polarforschungsflugzeug POLAR 5 des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) installiert. Sie wird die Region um das kanadische Inuvik aufnehmen. Mit der Messkampagne, die vom AWI durchgeführt wird, sollen die Klimaprozesse in der Arktis untersucht und besser verstanden werden. Die Ingenieure und Wissenschaftler des DLR testen mit dem Einsatz nördlich des Polarkreises die eigens entwickelte und gebaute MACS-Polar Luftbildkamera. "Wir freuen uns, dieses Kamerasystem nun auch erstmals für die Fernerkundung in der Arktis einsetzen zu können", erläutert Projektleiter Jörg Brauchle vom DLR-Institut für Optische Sensorsysteme.

Weiterlesen: Fernerkundung für die Umwelt: MACS-Kamera des DLR misst Veränderungen des Permafrostbodens