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Extras zum Podcast "Auf Distanz"

Diese Seiten enthalten Meldungen und Daten aus den Bereichen Astronomie und Raumfahrt.

Zusammengestellt wird dieses Material vom Podcast "Auf Distanz".


Geschrieben: 17.02.2017
Kategorie: Sonstige Missionen

Künstlerische Darstellung MERLIN© CNES / Illustration David Ducros

Das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Airbus Defence and Space GmbH haben am 17. Februar 2017 den Industrievertrag für die Konstruktions- und Bauphase des deutsch-französischen Klimasatelliten MERLIN (Methane Remote Sensing LIDAR Mission) geschlossen. Diese Kleinsatellitenmission soll ab 2021 die Methankonzentration in der Erdatmosphäre mit einer bislang unerreichten Genauigkeit messen und damit zur Ursachenforschung des Klimawandels beitragen.

Weiterlesen: Deutsch-französische Klimamission geht in die Umsetzungsphase

 

Geschrieben: 15.02.2017
Kategorie: Astronomie

Heißer Jupiter© ESO

Eigentlich war das 2009 gestartete NASA-Weltraumteleskop Kepler zur Suche nach extrasolaren Planeten schon 2013 wegen zweier defekter Schwungräder außer Betrieb gesetzt worden. Doch die Missionskontrolle schaffte es, den Teleskop-Orbiter in einem veränderten Betriebsmodus auf seiner Umlaufbahn um die Sonne in eine Raumlage zu manövrieren, die eine Fortsetzung der Mission ermöglichte. Dabei wurde der Sonnenwind zur Stabilisierung der Sonde genutzt, sodass der Mission im Mai 2014 ein "zweites Leben" eingehaucht werden konnte, die von der NASA mit dem Missionsnamen K2 bezeichnet wird. Wissenschaftler vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben nun gemeinsam mit Kollegen anderer Einrichtungen in den K2-Daten sechs neue Planeten an anderen Sternen entdeckt, darunter federführend zwei außergewöhnliche Begleiter an einem Stern mit der anderthalbfachen Masse der Sonne.

Weiterlesen: Keplers "zweites Leben": DLR-Forscher finden sechs Planeten

 

Geschrieben: 14.02.2017
Kategorie: Sonstige Meldungen

Einspritzköpfe im Brenntest© Airbus Safran Launchers GmbH

Eine neue Rakete zu entwickeln, die mit Hilfe von Sauerstoff und Alkohol fliegt: Diesem Ziel sind das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die brasilianische Raumfahrtagentur Agência Espacial Brasileira (AEB) nun einen großen Schritt näher gekommen. Das zeigen die nun präsentierten Ergebnisse der ersten Brenntest-Kampagne für das Oberstufen-Triebwerk eines zukünftigen brasilianischen Kleinträgers. Die Tests mit zwei neu konzipierten Einspritzköpfen waren im Dezember 2016 im Rahmen einer deutsch-brasilianischen Kooperation erfolgreich abgeschlossen worden.

Weiterlesen: Alkohol als Raketentreibstoff: Deutsch-Brasilianisches Kooperationsprojekt setzt auf "grünen" Antrieb

 

Geschrieben: 02.02.2017
Kategorie: Sonstige Meldungen

ESA-Astronaut Matthias Maurer© ESA / Sabine Grothues

Dr. Matthias Maurer wurde am 2. Februar 2017 im Europäischen Raumflugkontrollzentrum (ESOC) der ESA in Darmstadt als neues Mitglied des ESA-Astronautenkorps der Öffentlichkeit vorgestellt. In der ESA-Astronautenauswahl von 2009 war er bereits unter den Finalisten. Mit der Astronauten-Grundausbildung im Europäischen Astronautenzentrum (ESA/EAC) auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln, dem Heimatstandort aller ESA-Astronauten, beginnt die Vorbereitung auf seinen Flug ins All.

Weiterlesen: Dr. Matthias Maurer ist aktives Mitglied im ESA-Astronautenteam

 

Geschrieben: 01.02.2017
Kategorie: Astronomie

Katzenpfoten- und Hummernebel© ESO

Die als NGC 6334 und NGC 6357 katalogisierten leuchtenden Nebel aus Gas und Staub werden von Astronomen bereits seit langer Zeit untersucht. Trotzdem ist dieses riesige neue Bild vom VLT Survey Telescope etwas Besonderes, da es sich um die neueste Aufnahme des Nebels und mit etwa zwei Milliarden Pixeln um eines der detailreichsten Bilder handelt, das je von der ESO veröffentlicht wurde. Ihre einprägsamen Namen haben die kosmischen Wolken ihren charakteristischen Formen zu verdanken: Katzenpfotennebel bzw. Hummernebel.

Weiterlesen: Himmlische Katze trifft kosmischen Hummer

 

Geschrieben: 28.01.2017
Kategorie: SmallGEO

Start Sojus mit Hispasat 36W-1© ESA / Arianespace

2.03 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (27. Januar, 22.03 Uhr Ortszeit) der erste Satellit einer neuen, wesentlich in Deutschland entwickelten und gebauten Satellitenplattform ins All gestartet: SmallGEO ist ein Programm für relativ leichte geostationäre Satelliten, die mit etwa drei - statt klassischerweise sechs oder acht - Tonnen in 36.000 Kilometer Höhe um die Erde kreisen.

Weiterlesen: Erster SmallGEO-Satellit "made in Germany" ist im All

 

Geschrieben: 28.01.2017
Kategorie: SmallGEO

Start Sojus mit Hispasat 36W-1© ESA / Arianespace

Die neue kleine Telekommunikationsplattform der ESA ist heute in den frühen Morgenstunden zu ihrer ersten Mission aufgebrochen.

Weiterlesen: Erfolgreicher Jungfernflug von SmallGEO

 

Geschrieben: 25.01.2017
Kategorie: Sentinel-Satelliten, GMES, Copernicus

Falschfarbenkomposit des TimeScan-Landsat-2015 für die Region New York© DLR (CC-BY 3.0)

Bis Ende 2017 werden die Satellitenmissionen Sentinel-1, -2 und -3 des europäischen Copernicus-Programms ein tägliches Datenvolumen von mehr als 20 Terabyte generieren. Angesichts dieser Datenmengen sind neue Auswertungsverfahren erforderlich. Deshalb haben Wissenschaftler am Earth Observation Center (EOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen den TimeScan-Prozessor entwickelt und erfolgreich getestet. Mit Hilfe der neuen Anwendung wird aus einer Vielzahl von Satellitenaufnahmen, die über einen längeren Zeitraum aufgenommen wurden, ein einziges Informationsprodukt herausgearbeitet. Für den Test wurden über 450.000 Aufnahmen des amerikanischen Landsat-Satelliten aus dem Zeitraum 2013 bis 2015 verarbeitet und jetzt als "TimeScan-Landsat-2015"-Produkt veröffentlicht.

Weiterlesen: 500 Terabyte komprimiert in einem Bild

 

Geschrieben: 25.01.2017
Kategorie: SmallGEO

SmallGEO / Hispasat 36W-1© ESA / Pierre Carril

Europas neue vielseitige kleine geostationäre Plattform wird in den frühen Morgenstunden des 28. Januar an Bord einer Sojus zu ihrem Jungfernflug aufbrechen.

Weiterlesen: Jungfernflug von SmallGEO

 

Geschrieben: 23.01.2017
Kategorie: Sonstige Missionen

Der Atomchip der MAIUS-Apparatur© MAIUS-Projektteam / J. Matthias

Eines der komplexesten Experimente, das je auf einer Forschungsrakete geflogen wurde: So könnte man das Experiment MAIUS 1 (Materiewellen-Interferometrie unter Schwerelosigkeit) beschreiben, das am 23. Januar 2017 um 3.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit mit einer Forschungsrakete vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden ins Weltall gestartet ist. Während der etwa sechsminütigen Phase, in der während des Fluges Schwerelosigkeit herrscht, ist es deutschen Wissenschaftlern erstmalig gelungen, ein Bose-Einstein-Kondensat (BEK) im Weltraum zu erzeugen und für Interferometrie-Experimente zu nutzen. "Bose-Einstein-Kondensate entstehen, wenn ein Gas bis fast auf den absoluten Nullpunkt heruntergekühlt wird", sagt Rainer Forke vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). "Nun sind wir glücklich, dass wir nachweisen konnten, dass die MAIUS-1-Anlage im Weltraum einwandfrei arbeitet. Während der Schwerelosigkeitsphase konnten rund 100 Einzelexperimente zu verschiedenen Aspekten der Materiewelleninterferometrie durchgeführt werden."

Weiterlesen: MAIUS 1: Erstes Bose-Einstein-Kondensat im All erzeugt