Logo

Kategorie: Astronomie

Diese Kategorie enthält 164 Beiträge auf 17 Seiten.

Geschrieben: 10.04.2019
Kategorie: Astronomie

Erster direkter visuellen Nachweis für das supermassereiche schwarzes Loch im Zentrum der Galaxie Messier 87 und seinen Schatten© EHT Collaboration

Das Ereignishorizontteleskop (EHT, Event Horizon Telescope) – eine erdumspannende Anordnung von acht bodengebundenen Radioteleskopen, durch internationale Zusammenarbeit entstanden – wurde entwickelt, um Bilder von schwarzen Löchern aufzunehmen. Heute zeigen die EHT-Forscher in koordinierten Pressekonferenzen auf der ganzen Welt, dass es ihnen gelungen ist. Sie präsentieren den ersten direkten visuellen Nachweis für ein supermassereiches schwarzes Loch und seinen Schatten.

Weiterlesen: Das erste Bild eines schwarzen Lochs

 

Geschrieben: 29.03.2019
Kategorie: Astronomie

Das La-Silla-Observatorium© ESO

Seit ihrer Einweihung im Jahr 1969 steht die Sternwarte La Silla der ESO an der Spitze der Astronomie. Ihre Palette modernster Instrumente hat es Astronomen ermöglicht, bahnbrechende Entdeckungen zu machen und den Weg für zukünftige Generationen von Teleskopen geebnet. Auch nach 50 Jahren Beobachtungen gehen die Teleskope der ESO in La Silla weiter an die Grenzen der Astronomie, entdecken fremde Welten und enthüllen den Kosmos in atemberaubenden Details.

Weiterlesen: La-Silla-Observatorium wird 50!

 

Geschrieben: 20.12.2018
Kategorie: Astronomie

CTA-Teleskope auf der Südhalbkugel© CTA / M-A. Besel / IAC (G. P. Diaz) / ESO

Der Generaldirektor der ESO und der Geschäftsführer des Cherenkov Telescope Array (CTA)-Observatoriums haben eine Vereinbarung unterzeichnet, die für die Errichtung des CTA-Felds der südlichen Hemisphäre in der Nähe des Paranal-Observatoriums der ESO in Chile erforderlich ist. Darüber hinaus haben die chilenische Regierung und die ESO eine Übereinkunft geschlossen, die es der ESO ermöglicht, dieses neue Teleskop am Standort des Paranal-Observatoriums der ESO zu errichten. Dadurch erhält das ambitionierteste Gammastrahlen-Observatorium der Welt nicht nur Zugang zu den unberührten Beobachtungsbedingungen Chiles, sondern auch zu der hochmodernen Infrastruktur, dem Fachwissen und den Einrichtungen der ESO. Die ESO wird die Anlage im Auftrag des CTA-Observatoriums und seiner Mitglieder betreiben.

Weiterlesen: ESO beherbergt Cherenkov Telescope Array South am Paranal

 

Geschrieben: 13.12.2018
Kategorie: Astronomie

Messungen des Hintergrundrauschens von GEO600© Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik

Einsteins Gravitationswellen nachzuweisen, erfordert hochpräzise Lasermessungen kleiner Längenänderungen. Die kilometergroßen Detektoren des internationalen Netzwerks (GEO600, LIGO, Virgo) sind so empfindlich, dass sie grundlegend durch winzige quantenmechanische Effekte begrenzt sind. Diese verursachen ein Hintergrundrauschen, das sich mit den gesuchten Gravitationswellensignalen überlagert. Dieses Rauschen ist immer vorhanden und lässt sich nie ganz beseitigen. Aber man kann seine Eigenschaften so verändern, dass es die Messung weniger stört; mit einem Prozess namens Quetschen, der bisher nur bei GEO600 routinemäßig eingesetzt wird. Jetzt haben die GEO600-Forscher*innen in ihrem Detektor besseres Quetschlicht als je zuvor hergestellt. Damit lässt sich das internationale Detektornetzwerk in den nächsten Beobachtungsläufen empfindlicher machen. Es ist außerdem ein wichtiger Schritt zu Detektoren der dritten Generation wie dem Einstein-Teleskop.

Weiterlesen: Neuer Quetschlicht-Rekord bei GEO600

 

Geschrieben: 12.12.2018
Kategorie: Astronomie

Die besondere Wechselwirkung in R Aquarii, eingefangen von SPHERE© ESO / Schmid et al.

Beim Testen eines neuen Subsystems von SPHERE, dem Instrument zur Planetensuche am Very Large Telescope der ESO, konnten Astronomen beeindruckende Details der turbulenten Wechselwirkungen im Doppelstern R Aquarii mit beispielloser Präzision erfassen – selbst im Vergleich zu Beobachtungen mit Hubble.

Weiterlesen: Tanz mit dem Feind

 

Geschrieben: 11.12.2018
Kategorie: Astronomie

Die Geminiden© Brian Tomlinson

Wer um den 14. Dezember in den klaren Abendhimmel blickt, kann Zeuge eines außergewöhnlichen Naturschauspiels werden: den Geminiden. Über mehrere Tage hinweg lassen sich - bei entsprechenden Witterungsbedingungen - zahlreiche gelb-weiß leuchtende Sternschnuppen beobachten. Der Ursprung des Meteorschauers konnte jedoch bis heute nicht zweifelsfrei geklärt werden. Nun entwickelten Wissenschaftler ein Modell, das die Geminiden als kosmische Spur des erdnahen Asteroiden Phaeton erklärt. "Phaeton stand als Quellkörper immer mal wieder in der Diskussion, es fehlte letztendlich aber noch eine überzeugende Erklärung, wie dieser Asteroid einen Meteorstrom hervorbringen kann", sagt Prof. Tilman Spohn vom DLR-Institut für Planetenforschung, Co-Autor der Veröffentlichung.

Weiterlesen: Forscher klären den Ursprung der Geminiden

 

Geschrieben: 05.12.2018
Kategorie: Astronomie

SPECULOOS schaut in die Nacht© ESO / P. Horálek

Das Projekt SPECULOOS hat seine ersten Beobachtungen am Paranal-Observatorium der Europäischen Südsternwarte in Nordchile durchgeführt. SPECULOOS wird sich auf die Detektion von erdgroßen Planeten konzentrieren, die sich um benachbarte ultrakühle Sterne und Braune Zwerge drehen.

Weiterlesen: First Light für SPECULOOS

 

Geschrieben: 03.12.2018
Kategorie: Astronomie

Messungen der Massen von Überresten schwarzer Löcher© LIGO-Virgo / Frank Elavsky / Northwestern

Am Samstag präsentierten Wissenschaftler*innen der LIGO Scientific Collaboration und Virgo Collaboration auf dem Gravitational Wave Physics and Astronomy Workshop (GWPAW) an der University of Maryland, in College Park, neue Ergebnisse ihrer Suche nach verschmelzenden kosmischen Objekten, wie Paaren schwarzer Löcher und Neutronensterne. Zusätzlich zu den bereits veröffentlichten sechs Verschmelzungen von schwarzen Löchern und einer Verschmelzung von zwei Neutronensternen entdeckten die Wissenschaftler vier weitere Verschmelzungen schwarzer Löcher in den Daten. Wie zuvor haben Wissenschaftler*innen am AEI in Potsdam und Hannover sowie der Leibniz Universität Hannover entscheidende Beiträge in Schlüsselbereichen zu den Beobachtungen und ihrer Interpretation geleistet.

Weiterlesen: Vier neue Gravitationswellen-Nachweise von LIGO und Virgo bekannt gegeben

 

Geschrieben: 19.11.2018
Kategorie: Astronomie

Die Flügel Apeps© ESO / Callingham et al.

Das VISIR-Instrument des VLT der ESO hat dieses atemberaubende Bild eines neu entdeckten, massereichen Dreifachsternsystems aufgenommen. Nach der altägyptischen Gottheit Apep benannt, ist dies vielleicht die erste Entdeckung eines Vorläufers eines Gammastrahlenausbruchs.

Weiterlesen: Kosmische Schlange

 

Geschrieben: 14.11.2018
Kategorie: Astronomie

Künstlerische Darstellung der Oberfläche einer Supererde, die Barnards Stern umkreist© ESO / M. Kornmesser

Einer internationalen Gruppe von Astronomen unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Astronomie (MPIA) in Heidelberg ist es gelungen, beim nur sechs Lichtahre entfernten Barnards Stern einen Planeten nachzuweisen, der gut drei Mal so viel Masse wie die Erde aufweist und ähnlich kalt wie der Saturn ist. Die Entdeckung gelang über die Messung der periodischen Änderung der Radialgeschwindigkeit des Muttergestirns. Dabei spielte der Spektrograf CARMENES eine wichtige Rolle, der maßgeblich vom MPIA mit entwickelt wurde.

Weiterlesen: Eine kalte Supererde in unserer Nachbarschaft