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Kategorie: Astronomie

Diese Kategorie enthält 151 Beiträge auf 16 Seiten.

Geschrieben: 31.10.2018
Kategorie: Astronomie

Simulation von Materie in einem engen Orbit um ein Schwarzes Loch© ESO / Gravity Consortium / L. Calçada

Das überaus empfindliche GRAVITY-Instrument der ESO hat die seit langem bestehende Annahme, dass sich im Zentrum der Milchstraße ein supermassereiches Schwarzes Loch befindet, weiter bestätigt. Neue Beobachtungen zeigen Verdichtungen aus Gas, die mit etwa 30% der Lichtgeschwindigkeit auf einer kreisförmigen Umlaufbahn am Rande des Ereignishorizonts herumrasen. Das ist das erste Mal, dass Materie in der Nähe des Punktes beobachtet wurde, von dem es keine Rückkehr gibt. Es handelt sich um die genauesten Beobachtungen von Material, das einem Schwarzen Loch so nahe kommt.

Weiterlesen: Detailreichste Beobachtungen von Materie in einem engen Orbit um ein Schwarzes Loch

 

Geschrieben: 24.10.2018
Kategorie: Astronomie

Ein Gespenst am Südhimmel© ESO

FORS2, eine Kamera, die am Very Large Telescope der ESO montiert ist, hat die aktive sternbildende Region NGC 2467 beobachtet. Das Bild wurde im Rahmen des ESO-Programms „Cosmic Gems (Kosmische Juwelen)“ aufgenommen, das die seltenen Gelegenheiten nutzt, bei denen die Beobachtungsbedingungen nicht geeignet sind, wissenschaftliche Daten zu sammeln. Anstatt nichts zu tun, ermöglicht das „Cosmic Gems“-Programm der ESO, die Teleskope der ESO dazu zu verwenden, um optisch beeindruckende Fotos vom südlichen Himmel zu schießen.

Weiterlesen: Ein Gespenst am Südhimmel

 

Geschrieben: 17.10.2018
Kategorie: Astronomie

Der Proto-Superhaufen Hyperion© ESO / L. Calçada & Olga Cucciati et al.

Ein internationales Team von Astronomen hat mit dem VIMOS-Instrument des Very Large Telescope der ESO eine gewaltige Struktur im frühen Universum entdeckt. Dieser Galaxien-Proto-Superhaufen, genannt Hyperion, wurde durch neue Messungen und eine aufwändige Analyse von Archivdaten enthüllt. Dies ist die größte und massereichste Struktur, die bisher in einer so weit entfernten Zeit und Distanz gefunden wurde – gerade einmal 2 Milliarden Jahre nach dem Urknall.

Weiterlesen: Größter Galaxien-Proto-Superhaufen entdeckt

 

Geschrieben: 01.10.2018
Kategorie: Astronomie

Das glimmende Universum© ESA / Hubble & NASA, ESO / Lutz Wisotzki et al.

Tiefe Beobachtungen mit dem MUSE-Spektrografen am Very Large Telescope der ESO haben riesige kosmische Reservoirs von atomarem Wasserstoff um entfernte Galaxien entdeckt. Das besonders empfindliche MUSE-Instrument ermöglichte direkte Beobachtungen von dünnen Wasserstoffwolken, die im frühen Universum im Lyman-alpha-Licht leuchten. Dies zeigt, dass fast der ganze Nachthimmel unbemerkt glüht.

Weiterlesen: Das glimmende Universum

 

Geschrieben: 25.09.2018
Kategorie: Astronomie

Künstlerische Darstellung des interstellaren Asteroiden 'Oumuamua© ESO / M. Kornmesser

Ein Team von Astronomen unter der Leitung von Coryn Bailer-Jones vom Max-Planck-Institut für Astronomie hat die Bahn des interstellaren Objekts Oumuamua zu mehreren möglichen Heimsternen zurückverfolgt. Das Objekt wurde Ende 2017 entdeckt – erstmals konnten Astronomen damals ein Himmelsobjekt aus einem anderen Sternensystem beobachten, das unser eigenes Sonnensystem besuchte. Bailer-Jones und seine Kollegen nutzten Daten des ESA-Astrometriesatelliten Gaia, um vier plausible Kandidaten für jenen Stern zu finden, wo die lange Reise von ‘Oumuamua vor mehr als einer Million Jahre begann.

Weiterlesen: Mögliche Heimatsterne für das interstellare Objekt 'Oumuamua

 

Geschrieben: 12.09.2018
Kategorie: Astronomie

Ein galaktisches Juwel© ESO

FORS2, eine Kamera, die am Very Large Telescope der ESO montiert ist, hat die Spiralgalaxie NGC 3981 in ihrer ganzen Schönheit beobachtet. Das Bild wurde im Rahmen des ESO-Programms „Cosmic Gems (Kosmische Juwelen)“ aufgenommen, das die seltenen Gelegenheiten nutzt, bei denen die Beobachtungsbedingungen nicht geeignet sind, wissenschaftliche Daten zu sammeln. Anstatt nichts zu tun, ermöglicht das „Cosmic Gems“-Programm der ESO, die Teleskope der ESO dazu zu verwenden, um optisch beeindruckende Fotos vom südlichen Himmel zu schießen.

Weiterlesen: Ein galaktisches Juwel

 

Geschrieben: 29.08.2018
Kategorie: Astronomie

Der Carina-Nebel im Infrarotlicht© ESO / J. Emerson / M. Irwin / J. Lewis

Der Carina-Nebel, einer der größten und hellsten Nebel am Nachthimmel, wurde mit dem VISTA-Teleskop der ESO am Paranal-Observatorium in Chile wunderschön abgebildet. Durch die Beobachtung im Infrarotlicht hat VISTA durch das heiße Gas und den dunklen Staub geschaut, die den Nebel umhüllen. Dadurch können wir unzählige Sterne erkennen, sowohl neugeborene als auch todgeweihte.

Weiterlesen: Sterne und Staub im Wettstreit im Carina-Nebel

 

Geschrieben: 08.08.2018
Kategorie: Astronomie

Elliptische Eleganz: Umgebung der elliptischen Galaxie NGC 5018© ESO / Spavone et al.

Eine Vielzahl von Galaxien füllt dieses detailreiche Bild, das mit dem VLT Survey Telescope der ESO aufgenommen wurde, ein modernes 2,6-Meter-Teleskop, welches für die Durchmusterung des Himmels im sichtbares Licht gebaut wurde. Die Eigenschaften der Vielzahl von Galaxien, die über das Bild verteilt sind, erlauben es den Astronomen, die feinsten Details der galaktischen Struktur aufzudecken.

Weiterlesen: Elliptische Eleganz

 

Geschrieben: 30.07.2018
Kategorie: Astronomie

Radioaktive Moleküle in den Überresten einer Sternkollision© ALMA (ESO / NAOJ / NRAO), T. Kamiński; Gemini, NOAO / AURA / NSF; NRAO / AUI / NSF, B. Saxton

Astronomen haben mit ALMA und NOEMA den ersten endgültigen Nachweis eines radioaktiven Moleküls im interstellaren Raum machen können. Der radioaktive Teil des Moleküls ist ein Aluminium-Isotop. Die Beobachtungen zeigen, dass das Isotop nach der Kollision von zwei Sternen, die einen Überrest namens CK Vulpeculae hinterließen, im Weltraum verteilt wurde. Dies ist das erste Mal, dass dieses Element aus einer bekannten Quelle direkt beobachtet wird. Bisherige Identifikationen dieses Isotops stammen aus dem Nachweis von Gammastrahlen, aber ihre genaue Herkunft war unbekannt.

Weiterlesen: Sternleiche enthüllt Herkunft radioaktiver Moleküle

 

Geschrieben: 26.07.2018
Kategorie: Astronomie

Umlaufbahnen von Sternen um das Schwarze Loch im Herzen der Milchstraße© ESO / L. Calçada / spaceengine.org

Zum ersten Mal haben Astronomen die von der Allgemeinen Relativitätstheorie vorhergesagten Effekte für die Umlaufbahn eines Sterns um das zentrale supermassereiche Schwarze Loch unserer Heimatgalaxie eindeutig nachgewiesen. Ihre Messungen fanden während der Annäherung eines bestimmten Sterns an das Schwarze Loch im Mai 2018 statt. Die erforderliche hohe Messgenauigkeit wurde durch das GRAVITY-Instrument am Very Large Telescope der ESO erreicht. Das Instrument nutzt die Welleneigenschaften des Lichts, um die Abstände zwischen Punktquellen mit hoher Genauigkeit zu vermessen.

Weiterlesen: Tests der Vorhersagen der allgemeinen Relativitätstheorie in der Nähe des Schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstraße