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Kategorie: Astronomie

Diese Kategorie enthält 145 Beiträge auf 15 Seiten.

Geschrieben: 29.08.2018
Kategorie: Astronomie

Der Carina-Nebel im Infrarotlicht© ESO / J. Emerson / M. Irwin / J. Lewis

Der Carina-Nebel, einer der größten und hellsten Nebel am Nachthimmel, wurde mit dem VISTA-Teleskop der ESO am Paranal-Observatorium in Chile wunderschön abgebildet. Durch die Beobachtung im Infrarotlicht hat VISTA durch das heiße Gas und den dunklen Staub geschaut, die den Nebel umhüllen. Dadurch können wir unzählige Sterne erkennen, sowohl neugeborene als auch todgeweihte.

Weiterlesen: Sterne und Staub im Wettstreit im Carina-Nebel

 

Geschrieben: 08.08.2018
Kategorie: Astronomie

Elliptische Eleganz: Umgebung der elliptischen Galaxie NGC 5018© ESO / Spavone et al.

Eine Vielzahl von Galaxien füllt dieses detailreiche Bild, das mit dem VLT Survey Telescope der ESO aufgenommen wurde, ein modernes 2,6-Meter-Teleskop, welches für die Durchmusterung des Himmels im sichtbares Licht gebaut wurde. Die Eigenschaften der Vielzahl von Galaxien, die über das Bild verteilt sind, erlauben es den Astronomen, die feinsten Details der galaktischen Struktur aufzudecken.

Weiterlesen: Elliptische Eleganz

 

Geschrieben: 30.07.2018
Kategorie: Astronomie

Radioaktive Moleküle in den Überresten einer Sternkollision© ALMA (ESO / NAOJ / NRAO), T. Kamiński; Gemini, NOAO / AURA / NSF; NRAO / AUI / NSF, B. Saxton

Astronomen haben mit ALMA und NOEMA den ersten endgültigen Nachweis eines radioaktiven Moleküls im interstellaren Raum machen können. Der radioaktive Teil des Moleküls ist ein Aluminium-Isotop. Die Beobachtungen zeigen, dass das Isotop nach der Kollision von zwei Sternen, die einen Überrest namens CK Vulpeculae hinterließen, im Weltraum verteilt wurde. Dies ist das erste Mal, dass dieses Element aus einer bekannten Quelle direkt beobachtet wird. Bisherige Identifikationen dieses Isotops stammen aus dem Nachweis von Gammastrahlen, aber ihre genaue Herkunft war unbekannt.

Weiterlesen: Sternleiche enthüllt Herkunft radioaktiver Moleküle

 

Geschrieben: 26.07.2018
Kategorie: Astronomie

Umlaufbahnen von Sternen um das Schwarze Loch im Herzen der Milchstraße© ESO / L. Calçada / spaceengine.org

Zum ersten Mal haben Astronomen die von der Allgemeinen Relativitätstheorie vorhergesagten Effekte für die Umlaufbahn eines Sterns um das zentrale supermassereiche Schwarze Loch unserer Heimatgalaxie eindeutig nachgewiesen. Ihre Messungen fanden während der Annäherung eines bestimmten Sterns an das Schwarze Loch im Mai 2018 statt. Die erforderliche hohe Messgenauigkeit wurde durch das GRAVITY-Instrument am Very Large Telescope der ESO erreicht. Das Instrument nutzt die Welleneigenschaften des Lichts, um die Abstände zwischen Punktquellen mit hoher Genauigkeit zu vermessen.

Weiterlesen: Tests der Vorhersagen der allgemeinen Relativitätstheorie in der Nähe des Schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstraße

 

Geschrieben: 26.07.2018
Kategorie: Astronomie

Künstlerische Darstellung von S2 beim Passieren des supermassereichen Schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstraße© ESO / M. Kornmesser

Beobachtungen mit dem Very Large Telescope der ESO haben zum ersten Mal die von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie vorhergesagten Auswirkungen auf die Bewegung eines Sterns zeigen können, der das extreme Gravitationsfeld in der Nähe des supermassereichen Schwarzen Lochs in der Mitte der Milchstraße durchwandert. Dieses lang ersehnte Ergebnis ist der Höhepunkt einer 26-jährigen Beobachtungskampagne mit den Teleskopen der ESO in Chile.

Weiterlesen: Erster erfolgreicher Test von Einsteins Allgemeiner Relativitätstherorie nahe supermassereichem Schwarzem Loch

 

Geschrieben: 20.07.2018
Kategorie: Astronomie

Anblick des von der Erde verfinsterten kupferroten Mondes© Volkssternwarte Rothwesten / Ralf Gerstheimer

Wenn der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst am 27. Juli 2018 um 22:22 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit die Gelegenheit hat, einen Blick aus der Internationalen Raumstation ISS zu werfen, wird er die wohl beste Aussicht auf ein außergewöhnliches Naturschauspiel haben: die längste totale Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts. Aber auch wir "Erdbewohner" dürfen uns auf diesen letzten Freitagabend des Juli 2018 freuen, wenn der Vollmond in den Stunden vor Mitternacht für knapp zwei Stunden völlig in den Kernschatten der Erde eintaucht und sich kupferrot verfärbt. Insgesamt 103 Minuten wird das Himmelsereignis dauern. Erst am 9. Juni 2123 wird es eine drei Minuten längere Mondfinsternis geben. Und erst an Silvester 2028 wird in Mitteleuropa wieder eine Mondfinsternis, ähnlich wie jetzt, in vollem Verlauf zu sehen sein. In diesem Beitrag erklärt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) den Ablauf dieses Himmelsphänomens.

Weiterlesen: Längste totale Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts - mit großer Marsopposition

 

Geschrieben: 18.07.2018
Kategorie: Astronomie

Neptun aufgenommen mit dem VLT mit MUSE/GALACSI im Narrow-Field-Modus der Adaptiven Optik© ESO / P. Weilbacher (AIP)

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Weiterlesen: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

 

Geschrieben: 11.07.2018
Kategorie: Astronomie

Himmlische Kunst© ESO / K. Muzic

Neue Beobachtungen mit dem Very Large Telescope der ESO zeigen den Sternhaufen RCW 38 in seiner ganzen Pracht. Dieses Bild wurde während des Tests der HAWK-I-Kamera mit dem adaptiven Optiksystem GRAAL aufgenommen. Es zeigt RCW 38 und seine umgebenden Wolken aus hell leuchtendem Gas in feinsten Details, mit dunklen Staubfäden, die sich durch den hellen Kern dieser jungen Sternsammlung ziehen.

Weiterlesen: Farbenfrohe Himmelslandschaft

 

Geschrieben: 02.07.2018
Kategorie: Astronomie

Künstlerische Darstellung des heißen Sterns KELT-9 und seines Planeten KELT-9b© MPIA

Astronomen haben beobachtet, wie sich die Atmosphäre des heißesten bekannten Exoplaneten, des heißen Jupiter-ähnlichen Planeten KELT-9b, allmählich verflüchtigt. Das abströmende Gas wird vom Zentralstern eingefangen. Fei Yan und Thomas Henning vom Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg konnten mit dem CARMENES-Instrument am Calar-Alto-Observatorium die Wasserstoffatmosphäre des Planeten nachweisen. Ihre Beobachtungen deuten auf eine ausgedehnte Wasserstoffhülle hin, die in Richtung des Zentralsterns gezogen wird.

Weiterlesen: Wie sich die Atmosphäre des heißesten bekannten Exoplaneten verflüchtigt

 

Geschrieben: 02.07.2018
Kategorie: Astronomie

Nah-Infrarot-Aufnahme der PDS70-Scheibe© ESO / A. Müller, MPIA

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Astronomie (MPIA) in Heidelberg und des Konsortiums des SPHERE-Instruments am Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile haben einen extrem jungen Exoplaneten im Stadium seiner Entstehung entdeckt und charakterisiert. Der Gasriese mit der Bezeichnung PDS 70 b wurde innerhalb einer Lücke der proto­planetaren Scheibe des Sterns PDS 70 nachgewiesen. Damit befindet sich PDS 70 b noch in der Umgebung seiner Entstehung und dürfte nach wie vor neue Materie auf sich ziehen. Der Planet bietet damit die einzigartige Gelegenheit, Entstehungsmodelle von Planeten zu testen und etwas über die frühe Geschichte des Sonnensystems zu lernen.

Weiterlesen: Astronomen werden Zeugen der Geburt eines Planeten