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Extras zum Podcast "Auf Distanz"

Diese Seiten enthalten Meldungen und Daten aus den Bereichen Astronomie und Raumfahrt.

Zusammengestellt wird dieses Material vom Podcast "Auf Distanz".


Geschrieben: 05.04.2018
Kategorie: Sonstiges

DLR-Forscher Paul Zabel hält den ersten geernteten Antarktis-Salat in den Händen© DLR (CC-BY 3.0)

Während die Temperaturen in der Antarktis langsam auf Werte unter minus 20 Grad Celsius fallen und auch die Sonne nur noch flach über dem Horizont steht, wächst und gedeiht die Pflanzenzucht im Versuchsgewächshaus EDEN-ISS. Nach den ersten drei Wochen hat Paul Zabel vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bis in die vergangenen Tage hinein die ersten Früchte im eisigen Umfeld geerntet. 3,6 Kilogramm Salat, 70 Radieschen und 18 Gurken hielt er bei der ersten Ernte jeweils in der Hand. Was nun den Speiseteller der Überwinterer bereichert, zeigt wie sich zukünftig auch Astronauten auf Mond und Mars mit frischer Nahrung versorgen könnten.

Weiterlesen: Salate, Gurken und Radieschen: Erste Ernte im Antarktisgewächshaus EDEN-ISS

 

Geschrieben: 02.04.2018
Kategorie: Mission "Horizons"

Start Falcon-9-Trägerrakete mit Dragon-Kapsel von Cape Canaveral© NASA

Die ersten Experimente für die Horizons-Mission mit dem deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst sind auf dem Weg zur Internationalen Raumstation: Am 2. April 2018 ist um 22.30 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (16.30 Uhr Ortszeit) eine Falcon-9-Trägerrakete mit einer US-amerikanischen Dragon-Kapsel an Bord vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida zur ISS gestartet. Dort andocken wird das Versorgungsraumschiff am 4. April. Die Kapsel enthielt neben Versorgungsgütern wie Lebensmitteln und Kleidung für die Astronauten auch Nutzlasten für die Forschung. Darunter befanden sich auch die Experimente Myotones, MetabolicSpace, SPACETEX-2 und ASIM sowie die Zeitkapsel des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Gerst soll am 6. Juni 2018 mit einer Sojus-Rakete vom Startplatz Baikonur zur ISS starten und dort 187 Tage - bis zum 10. Dezember - leben und arbeiten. Auf seiner zweiten Langzeit-Mission wird er nicht nur zahlreiche Experimente durchführen, sondern ab August der erste deutsche Kommandant der Raumstation sein.

Weiterlesen: Mission Horizons: Erste Experimente auf dem Weg zur ISS

 

Geschrieben: 15.03.2018
Kategorie: Sonstiges

Die Ausstellung "Der Berg ruft"© DLR (CC-BY 3.0)

Das Matterhorn ist mit 4478 Metern nicht einer höchsten Berge der Welt - und noch nicht einmal der höchste Berg der Alpen. Doch seine markante, dreieckige Form macht es einzigartig. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat die Fels-Pyramide mit Satelliten- und Flugzeugüberflügen vermessen und mit diesen Daten ein präzises Geländemodell erstellt, das nun als 3D-Projektion auf einer 17 Meter hohen Nachbildung des Matterhorns den Berg in den Gasometer Oberhausen holt. Dort schwebt es als Höhepunkt der Ausstellung "Der Berg ruft", die am 16. März 2018 eröffnet, kopfüber im 100 Meter hohen Luftraum des Gasometers. Ein Spiegel auf dem Boden reflektiert den Berg und ermöglicht so den Blick aus der Vogelperspektive.

Weiterlesen: Schwebendes Matterhorn aus 67 Millionen Pixeln: Ausstellung "Der Berg ruft" im Gasometer Oberhausen eröffnet

 

Geschrieben: 09.03.2018
Kategorie: Sonstige Meldungen

Das Experiment INKA© DLR (CC-BY 3.0)

Am 9. März 2018 endete die 31. Parabelflugkampagne des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erfolgreich: Zwölf Experimente aus Humanphysiologie, Biologie, Physik, Technologieerprobung und Materialwissenschaften befanden sich an Bord des A310 ZERO-G. Es ging unter anderem um Untersuchungen zur Entstehung von Sternen, zur Plasmaphysik, zum Verhalten von Schmelzen in Schwerelosigkeit und zur Durchblutung im menschlichen Körper. Die Kampagne fand in Bordeaux statt, dem Sitz der Firma Novespace, welche die Flugkampagnen im Auftrag des DLR Raumfahrtmanagements durchführt. "Auch nach 18 Jahren Forschung auf Parabelflügen bleibt es bei den Experimenten spannend, da viele Teilnehmer mit ihren Fragestellungen wissenschaftliches oder technologisches Neuland betreten", sagt Dr. Katrin Stang, Programmleiterin der DLR-Parabelflüge.

Weiterlesen: CIMON, Sternengeburten und das Geheimnis der Plasmakristalle

 

Geschrieben: 07.03.2018
Kategorie: Astronomie

ALMA enthüllt das innere Netz einer Sternkinderstube© ESO / H. Drass / ALMA (ESO / NAOJ / NRAO) / A. Hacar

Mit neuen Daten des Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array (ALMA) und von anderen Teleskopen hat man dieses atemberaubende Bild erstellt, das ein Filamentnetz im Orionnebel zeigt. Dessen Strukturen erscheinen in diesem dramatischen Bild glühend heiß und feurig, aber in Wirklichkeit sind sie so kalt, dass Astronomen Teleskope wie ALMA nutzen müssen, um sie beobachten zu können.

Weiterlesen: ALMA enthüllt das innere Netz einer Sternkinderstube

 

Geschrieben: 05.03.2018
Kategorie: Astronomie

Erstes Licht für das MATISSE-Interferometer-Instrument© ESO / P. Horálek

Ein neues einzigartiges Instrument für sehr hochauflösende Beobachtungen - MATISSE (Multi AperTure mid-Infrared SpectroScopic Experiment)  - hat am Very Large Telescope Interferometer (VLTI) der ESO am Paranal Observatorium nun erfolgreich erste Daten am Nachthimmel gesammelt, um sicherzustellen, dass das neue Instrument wie erwartet funktioniert. Diese Erfolgsgeschichte belohnt nun die zwölfjährige und intensive Arbeit von Dutzenden von Technikern, Ingenieuren und Wissenschaftlern in Frankreich, Deutschland, Österreich, den Niederlanden und bei der ESO.

Weiterlesen: Erstes Licht für MATISSE am Paranal Observatorium der ESO in Chile

 

Geschrieben: 05.03.2018
Kategorie: Astronomie

Erstes Licht für das MATISSE-Interferometer-Instrument© ESO / MATISSE consortium

Das neue MATISSE-Instrument hat nun seine ersten Beobachtungen am Very Large Telescope Interferometer (VLTI) am Paranal-Observatorium der ESO im Norden Chiles erfolgreich durchgeführt. MATISSE ist das leistungsfähigste interferometrische Instrument der Welt im mittleren Infrarot. Es wird junge Sterne, um die sich Planeten bilden, und die Umgebung supermassereicher Schwarzer Löcher in den Zentren von Galaxien mit hochauflösender Bildgebung und spektroskopisch untersuchen. Die ersten MATISSE-Beobachtungen mit den VLTI-Hilfsteleskopen hatten einige der hellsten Sterne am Nachthimmel zum Ziel, darunter Sirius, Rigel und Beteigeuze. Sie konnten demonstrieren, dass das Instrument gut funktioniert. Mehrere deutsche Forschungsinstitute waren an der Entwicklung beteiligt.

Weiterlesen: Das MATISSE-Instrument sieht sein erstes Licht am Very Large Telescope Interferometer der ESO

 

Geschrieben: 02.03.2018
Kategorie: Sonstige Meldungen

Saubere Solarpaneele© DLR (CC-BY 3.0)

Der Chef fliegt in 400 Kilometern Höhe um die Erde, der Helfer arbeitet am Boden - beim Experiment "SUPVIS Justin" führen Befehlsempfänger und Befehlsgeber eine Fernbeziehung: Am 2. März 2018 wählte der amerikanische Astronaut Scott Tingle an Bord der Internationalen Raumstation ISS auf einem Tablet die gewünschten Kommandos aus, und Roboter Justin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) führte im irdischen Labor in Oberpfaffenhofen - wie verlangt - die notwendigen Arbeiten an einer Solaranlage aus. Dafür hatten die Ingenieure des DLR-Instituts für Robotik und Mechatronik ihrem Roboter die notwendige künstliche Intelligenz beigebracht, damit dieser Teilaufgaben selbstständig und ohne detaillierte Befehle ausführen konnte. "Der Roboter ist smart, aber der Astronaut hat jederzeit die Kontrolle", sagt DLR-Projektleiter Dr. Neal Lii. Im August 2017 wurde das Experiment im Rahmen des METERON-Projekts (Multi-Purpose End-to-End Robotic Operation Network) gemeinsam mit der europäischen Raumfahrtorganisation ESA zum ersten Mal erfolgreich durchgeführt, nun wurden im zweiten Testlauf die Aufgaben für Roboter und Astronaut anspruchsvoller.

Weiterlesen: Astronaut Scott Tingle steuert DLR-Roboter Justin aus dem All

 

Geschrieben: 02.03.2018
Kategorie: Sonstige Meldungen

K-1: Größter Kontrollraum des GSOC© DLR (CC-BY 3.0)

Deutschland blickt auf eine reiche Tradition in der Erforschung und Nutzung des Weltraums zurück und hat die internationale Raumfahrt maßgeblich mitgestaltet. Ob Planetenforschung, Klimaforschung oder Missionen mit Astronauten –  Deutschland ist aus der Raumfahrt heute nicht mehr wegzudenken. Eine Voraussetzung dafür wurde vor 50 Jahren geschaffen: das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum, kurz GSOC (German Space Operations Center). Am 1. März 1968 begann der Aufbau des GSOC am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen bei München.

Weiterlesen: Goldenes Jubiläum: 50 Jahre Deutsches Raumfahrtkontrollzentrum GSOC

 

Geschrieben: 02.03.2018
Kategorie: CIMON - autonomer Astronautenassistent

CIMON im EAC in Köln© DLR / T. Bourry / ESA

CIMON kann sehen, hören, verstehen, sprechen - und fliegen. Er ist rund, hat einen Durchmesser von 32 Zentimetern und wiegt fünf Kilogramm. Sein robotisches Vorbild war in den 1980er Jahren in der Zeichentrickserie "Captain Future" Professor Simon Wright, das "fliegende Gehirn" mit Sensoren, Kameras und einem Sprachprozessor. Fast 40 Jahre später könnte jetzt mit CIMON (Crew Interactive MObile companioN), einem astronautischen Flugbegleiter und Assistenzsystem, aus Science Fiction tatsächlich "Science Fact" werden.

Weiterlesen: CIMON - der intelligente Astronautenassistent