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Extras zum Podcast "Auf Distanz"

Diese Seiten enthalten Meldungen und Daten aus den Bereichen Astronomie und Raumfahrt.

Zusammengestellt wird dieses Material vom Podcast "Auf Distanz".


Geschrieben: 16.08.2018
Kategorie: Missionen der bemannten Raumfahrt

Außenbordeinsatz an der ISS© NASA

Am Abend des 15. August 2018 haben die beiden russischen Kosmonauten Sergei Prokopjew und Oleg Artemjew bei ihrem fast achtstündigen Außenbordeinsatz an der Internationalen Raumstation ISS auch die ICARUS- Antenne des gleichnamigen deutsch-russischen Forschungsprojektes am Swesda-Modul entfaltet. Der Außenbordeinsatz dauerte von 18:17 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) am 15. August bis 02:03 Uhr MESZ am 16. August. Für die Außeninstallation der ICARUS-Antenne brauchten die beiden Kosmonauten rund fünf Stunden bis 00:18 Uhr MESZ.

Weiterlesen: Außenbordeinsatz für ICARUS

 

Geschrieben: 09.08.2018
Kategorie: Mission "Horizons"

Die Mondfinsternis vom 27. Juli 2018 von der ISS aus betrachtet© Alexander Gerst

Rund zwei Monate lebt und arbeitet der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst nun auf der Internationalen Raumstation ISS. Während einige Experimente der horizons-Mission, an denen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt ist, noch in den Startlöchern stehen, liefern andere Versuche wie der Planetensimulator MagVector/MFX-2 und das zellbiologische Experiment FLUMIAS bereits wissenschaftliche Ergebnisse.

Weiterlesen: Mission horizons: Eine Mondfinsternis und jede Menge Wissenschaft

 

Geschrieben: 08.08.2018
Kategorie: Astronomie

Elliptische Eleganz: Umgebung der elliptischen Galaxie NGC 5018© ESO / Spavone et al.

Eine Vielzahl von Galaxien füllt dieses detailreiche Bild, das mit dem VLT Survey Telescope der ESO aufgenommen wurde, ein modernes 2,6-Meter-Teleskop, welches für die Durchmusterung des Himmels im sichtbares Licht gebaut wurde. Die Eigenschaften der Vielzahl von Galaxien, die über das Bild verteilt sind, erlauben es den Astronomen, die feinsten Details der galaktischen Struktur aufzudecken.

Weiterlesen: Elliptische Eleganz

 

Geschrieben: 08.08.2018
Kategorie: Mission "Hayabusa 2" mit Lander "MASCOT"

Aufnahme des Asteroids aus einer Höhe von ca. 1000 Meter© JAXA, Tokyo Universität, Kochi Universität, Rikkyo Universität, Nagoya Universität, Chiba Institut für Technologie, Meiji Universität, Aizu Universität, AIST

Fast vier Jahre mussten Wissenschaftler und Ingenieure warten, bis die japanische Hayabusa2-Sonde mit dem vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelten und gebauten Lander MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scout) an Bord ihr Ziel erreichte: den Asteroiden Ryugu. Mit der Annäherung und der Ankunft am 27. Juni 2018 ist die Landung nun in greifbare Nähe gerückt. Voraussichtlich in der ersten Oktoberwoche 2018 - davon wird nach derzeitigen Planungen ausgegangen - wird mit MASCOT zum ersten Mal ein wissenschaftliches Labor mit Instrumenten gezielt auf einem Asteroiden landen. Zurzeit führt die japanische Raumfahrtagentur JAXA mit der Raumsonde Hayabusa2 Messungen durch, die die Schwerkraft des Asteroiden präziser bestimmen sollen. Diese Angabe ist auch für die Landung von MASCOT eine wichtige Größe. Auf der Asteroidenoberfläche wird MASCOT an mehr als einem Ort Messungen durchführen. Dabei wird er autonom "entscheiden" und die Instrumente betreiben. Projektleiterin Dr. Tra-Mi Ho vom DLR-Institut für Raumfahrtsysteme erläutert im Interview, wie das Team den Lander MASCOT auf seine Mission vorbereitet, wie seine Arbeit auf dem Himmelskörper ablaufen wird - und welche Risiken auf ihn warten.

Weiterlesen: MASCOTs Landung auf dem Asteroiden - Vorbereitungen, Risiken und letzte Entscheidungen

 

Geschrieben: 30.07.2018
Kategorie: Astronomie

Radioaktive Moleküle in den Überresten einer Sternkollision© ALMA (ESO / NAOJ / NRAO), T. Kamiński; Gemini, NOAO / AURA / NSF; NRAO / AUI / NSF, B. Saxton

Astronomen haben mit ALMA und NOEMA den ersten endgültigen Nachweis eines radioaktiven Moleküls im interstellaren Raum machen können. Der radioaktive Teil des Moleküls ist ein Aluminium-Isotop. Die Beobachtungen zeigen, dass das Isotop nach der Kollision von zwei Sternen, die einen Überrest namens CK Vulpeculae hinterließen, im Weltraum verteilt wurde. Dies ist das erste Mal, dass dieses Element aus einer bekannten Quelle direkt beobachtet wird. Bisherige Identifikationen dieses Isotops stammen aus dem Nachweis von Gammastrahlen, aber ihre genaue Herkunft war unbekannt.

Weiterlesen: Sternleiche enthüllt Herkunft radioaktiver Moleküle

 

Geschrieben: 26.07.2018
Kategorie: Astronomie

Umlaufbahnen von Sternen um das Schwarze Loch im Herzen der Milchstraße© ESO / L. Calçada / spaceengine.org

Zum ersten Mal haben Astronomen die von der Allgemeinen Relativitätstheorie vorhergesagten Effekte für die Umlaufbahn eines Sterns um das zentrale supermassereiche Schwarze Loch unserer Heimatgalaxie eindeutig nachgewiesen. Ihre Messungen fanden während der Annäherung eines bestimmten Sterns an das Schwarze Loch im Mai 2018 statt. Die erforderliche hohe Messgenauigkeit wurde durch das GRAVITY-Instrument am Very Large Telescope der ESO erreicht. Das Instrument nutzt die Welleneigenschaften des Lichts, um die Abstände zwischen Punktquellen mit hoher Genauigkeit zu vermessen.

Weiterlesen: Tests der Vorhersagen der allgemeinen Relativitätstheorie in der Nähe des Schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstraße

 

Geschrieben: 26.07.2018
Kategorie: Astronomie

Künstlerische Darstellung von S2 beim Passieren des supermassereichen Schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstraße© ESO / M. Kornmesser

Beobachtungen mit dem Very Large Telescope der ESO haben zum ersten Mal die von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie vorhergesagten Auswirkungen auf die Bewegung eines Sterns zeigen können, der das extreme Gravitationsfeld in der Nähe des supermassereichen Schwarzen Lochs in der Mitte der Milchstraße durchwandert. Dieses lang ersehnte Ergebnis ist der Höhepunkt einer 26-jährigen Beobachtungskampagne mit den Teleskopen der ESO in Chile.

Weiterlesen: Erster erfolgreicher Test von Einsteins Allgemeiner Relativitätstherorie nahe supermassereichem Schwarzem Loch

 

Geschrieben: 25.07.2018
Kategorie: Galileo (Navigationssystem)

Die Galileo-Flotte im All© OHB

Mit einer Ariane-5 wurden heute vier weitere Galileo-Satelliten in den Weltraum gestartet, womit die Galileo-Konstellation auf 26 Satelliten anwächst und die flächendeckende Verfügbarkeit des Signals weiter verbessert wird.

Weiterlesen: Weltweite Verfügbarkeit der Galileo-Signale mit weiterem Satellitenstart ausgebaut

 

Geschrieben: 25.07.2018
Kategorie: Mission "Hayabusa 2" mit Lander "MASCOT"

Dicht am Asteroiden Ryugu© JAXA, University of Tokyo, Kochi University, Rikkyo University, Nagoya University, Chiba Institute of Technology, Meiji University, University of Aizu and AIST.University of Aizu, Kobe University, Auburn University, JAXA

Je näher die japanische Hayabusa2-Sonde dem Asteroiden Ryugu kommt, desto mehr Details werden für die Planetenforscher sichtbar: Aus nur noch sechs Kilometern Entfernung nahm die Teleobjektivkamera an Bord der Raumsonde am 20. Juli 2018 die Asteroidenoberfläche mit dem größten Krater des Himmelskörpers auf. "Wir sehen, dass die gesamte Oberfläche von Ryugu mit großen Felsbrocken übersät ist - dies haben wir bisher so noch nicht auf einem Asteroiden gesehen", sagt Prof. Ralf Jaumann, Planetenforscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und wissenschaftlicher Leiter der Landesonde MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scout) an Bord der japanischen Raumsonde. Voraussichtlich am 3. Oktober 2018 soll MASCOT auf Ryugu landen und dort mit vier Instrumenten die Asteroidenoberfläche untersuchen.

Weiterlesen: Ryugu: Ein Asteroid mit Ecken, Kanten - und großen Felsbrocken

 

Geschrieben: 24.07.2018
Kategorie: Galileo (Navigationssystem)

Galileo-Quartett© ESA / CNES / Arianespace / Optique Video du CSG - P Baudon

Vier weitere Satelliten für das zivile europäische Navigationssystem Galileo sollen am 25. Juli 2018 um 13.25 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (8.25 Uhr Ortszeit) an Bord einer Ariane -5-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guyana) starten. Mit "Tara", "Samuel", "Anna" und "Ellen", die jeweils wie ihre Vorgänger rund 715 Kilogramm schwer sind, wächst die Galileo-"Familie" auf 26 Mitglieder an. "Alle Satelliten umkreisen in einer Höhe von 23.222 Kilometern die Erde. Die Konstellation ist damit nahezu vollständig und kann jetzt eine fast globale Abdeckung mit Galileo-Signalen gewährleisten", berichtet René Kleeßen, Galileo-Programm-Manager im Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn.

Weiterlesen: Letzter Start von Galileo-Satelliten mit der europäischen Ariane 5-Rakete