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Kategorie: Sonstige Missionen

Diese Kategorie enthält 126 Beiträge auf 13 Seiten.

Geschrieben: 03.12.2018
Kategorie: Sonstige Missionen

Start Falcon 9-Trägerrakete mit Eu:CROPIS-Satellit an Bord© DLR (CC-BY 3.0)

Die Eu:CROPIS-Mission des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist erfolgreich ins All gestartet. Nach dem Start der Falcon 9-Trägerrakete des Raumfahrtunternehmens SpaceX von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien am 3.12.2018 um 19:34 MEZ (10:34 Pacific Standard Time) konnte der DLR-Satellit erfolgreich in einer Umlaufbahn in 600 Kilometern Höhe ausgesetzt werden. Ein erster Funkkontakt des etwa kühlschrankgroßen Satelliten zum Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) in Oberpfaffenhofen erfolgte etwa eine Stunde und 15 Minuten nach dem Start. In den kommenden zwei Wochen wird das GSOC den Satellit im All in Betrieb nehmen und sämtliche Funktionen testen. In zirka sieben Wochen können die Forscher das erste von zwei Gewächshäusern in Betrieb nehmen, kurz darauf werden die ersten Tomaten ausgesät.

Weiterlesen: Gewächshäuser im All - Erfolgreicher Start der Eu:CROPIS-Mission

 

Geschrieben: 07.11.2018
Kategorie: Sonstige Missionen

Künstlerische Darstellung von Metop-C im Weltall© ESA

MetOp-C, der dritte Satellit der MetOp-Baureihe, ist an Bord einer Sojus-Trägerrakete von Europas Raumflughafen in Französisch-Guayana aus in den Weltraum gestartet worden, um auch in Zukunft die Übertragung von Wetterdaten aus polaren Umlaufbahnen zu ermöglichen.

Weiterlesen: Europas dritter polarumlaufender Wettersatellit erfolgreich gestartet

 

Geschrieben: 07.11.2018
Kategorie: Sonstige Missionen

Start von Metop-C an Bord von Sojus© ESA-CNES-Arianespace / JM Guillon

Der europäische Wettersatellit "Metop-C" ist am 7. November 2018 um 1.47 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (6. November, 21.47 Uhr Ortszeit) an Bord einer Sojus-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana) gestartet. Metop-C ergänzt die beiden baugleichen Satelliten Metop-A und Metop-B, die im Oktober 2006 beziehungsweise im September 2012 gestartet sind. Betrieben werden sie von EUMETSAT, der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten. Deutschland ist über das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit rund 21 Prozent an der Satellitenentwicklung beteiligt.

Weiterlesen: Wettersatellit Metop-C erfolgreich gestartet - Wettervorhersage wird noch genauer

 

Geschrieben: 27.08.2018
Kategorie: Sonstige Missionen

Vorbereitungen für die Installation© NASA

Ihr Blick auf die Erde wird ein ganz Besonderer sein: Das Hyperspektralinstrument DESIS wird mit 235 Spektralkanälen auf unseren Planeten blicken und dabei die Veränderungen von Land- und Wasserflächen beobachten. Am 27. August 2018 wird gegen 21 Uhr deutscher Zeit das Instrument des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit einem Roboterarm aus der Luftschleuse der Internationalen Raumstation ISS genommen und auf die Plattform MUSES an der Außenseite der Raumstation installiert. Die Hyperspektraldaten aus dem All sollen unter anderem Daten für das Umwelt-Monitoring liefern. "Wir können damit beispielsweise aus 400 Kilometern erkennen, ob die Pflanzen auf einem Feld der Erde gerade gestresst sind", sagt Projektleiter Uwe Knodt vom DLR. "Man blickt mit neuen Augen auf die Welt und gewinnt aus diesem Blick aus dem All einen gesellschaftlichen Nutzen auf der Erde."

Weiterlesen: Installation der Hyperspektralkamera des DLR im All

 

Geschrieben: 05.06.2018
Kategorie: Sonstige Missionen

A310 ZERO-G am Flughafen Bordeaux-Mérignac© DLR (CC-BY 3.0)

Wenn am 5. Juni 2018 das Parabelflugzeug Airbus A310 ZERO-G vom Flughafen Bordeaux-Mérignac abhebt, startet gleich in mehrfacher Hinsicht eine Premiere: Erstmals werden sich ausschließlich lebenswissenschaftliche Experimente bei einer gemeinsamen Kampagne des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der französischen Raumfahrtagentur CNES drei ganz unterschiedlichen Schwerkraftbedingungen ausgesetzt. Die Idee, eine reine "Life Science Kampagne" zu fliegen, kommt von der internationalen Arbeitsgruppe "ISLSWG" - ein Expertennetzwerk auf Raumfahrtagenturebene, für Lebenswissenschaften im Weltraum. Auf dieser besonderen Kampagne stehen insgesamt acht Experimente in drei Flugtagen auf dem Plan - drei davon stammen aus Deutschland. Außerdem wird  zum ersten Mal ein lebenswissenschaftliches Experiment der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA aus den USA an Bord sein.

Weiterlesen: Parabelflugkampagne - drei Premieren mit partieller Schwerkraft

 

Geschrieben: 02.05.2018
Kategorie: Sonstige Missionen

Gruppenbild© ZARM

Am 29. April 2018 um 19:06 Uhr (CEST) war es soweit. Mit sehr großer Spannung hat das ZARM den Raketenstart der „New Shepard“ des privaten US-amerikanischen Raumfahrtunternehmens Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos erwartet. Zusammen mit einem deutschen Wissenschaftsteam gehören die Ingenieure der ZARM Fallturm-Betriebsgesellschaft mbh (ZARM FAB) zu den ersten internationalen Nutzern dieses neuen, wiederverwendbaren Raketentyps, der vorrangig für den Raumfahrttourismus konzipiert ist, und ebnen damit einen neuen Weg für die Forschung unter Schwerelosigkeit.

Weiterlesen: „New Shepard“-Rakete beweist Experimenttauglichkeit

 

Geschrieben: 25.04.2018
Kategorie: Sonstige Missionen

Extinktionskarte© ESA

Die heute veröffentlichten neuen Daten des ESA-Satelliten Gaia umfasst nicht nur Messwerte, die es Astronomen ermöglichen, genaue Entfernungen für 1,33 Milliarden Sterne zu berechnen. Forscher des Max-Planck-Instituts für Astronomie haben aus den Messungen von Gaia auch die physikalischen Eigenschaften von fast 80 Millionen Sternen abgeleitet und damit die bisher größte Sterndurchmusterung durchgeführt. Gleichzeitig liefert ihre Analyse die bisher detaillierteste dreidimensionale Staubkarte unserer Heimatgalaxie und damit Einsichten in die Stern- und Planetenentstehung.

Weiterlesen: Veröffentlichung DR2 der Gaia-Daten liefert die bisher vollständigste Sternenzählung, zeichnet Staubkarte der Milchstraße

 

Geschrieben: 13.02.2018
Kategorie: Sonstige Missionen

Start der Sojus-Rakete zur ISS am 13. Februar 2018© NASA / Roscosmos

Aufatmen und Freude am Kosmodrom im kasachischen Baikonur, im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn und im Max-Planck-Institut für Ornithologie (MPIO) in Radolfzell am Bodensee: eine russische Sojus 2-1A-Rakete ist am 13. Februar 2018 um 9.13 mitteleuropäischer Zeit (MEZ, 14.13 Uhr Ortszeit) mit der Antenne für das deutsch-russische Kooperationsprojekt ICARUS (International Cooperation for Animal Research Using Space) an Bord zur Internationalen Raumstation aufgebrochen und soll die ISS am 15. Februar 2018 um 11.45 Uhr MEZ erreichen. "Der russische Progress-Raumfrachter MS-08 hat etwa 2500 Kilogramm Gepäck an Bord, wovon auf ICARUS - das technisch modernste Projekt zur globalen Tierbeobachtung aus dem All - etwa 200 Kilo entfallen", erklärt Johannes Weppler, ICARUS-Projektleiter im DLR Raumfahrtmanagement in Bonn. "Wir sind sehr froh, dass ICARUS nach mehreren Jahren intensiver Vorbereitung in seine operationelle Phase tritt und die dafür notwendige Hardware - die Antenne und der On-Board-Computer - nun bald am Swesda-Modul im russischen Segment der Raumstation angekommen sind.“ Der Computer war bereits am 14. Oktober 2017 mit einer Sojus-Rakete zur ISS transportiert worden.

Weiterlesen: ICARUS-Antenne ist auf dem Weg zur Internationalen Raumstation

 

Geschrieben: 02.02.2018
Kategorie: Sonstige Missionen

Künstlerische Darstellung der S-NET Mission© TU Berlin

Netzwerke aus autonomen Satelliten, die miteinander kommunizieren können: so soll die Zukunft der Raumfahrt aussehen und in wichtigen Bereichen wie der Kommunikation, der Erdbeobachtung und der Erkundung ferner Planeten zum Einsatz kommen. Mit der Mission "S-NET"soll nun ein weltweit einmaliger Flugverband aus vier Kleinst-Satelliten neue Technologien hierfür im Weltall testen und deren Funktionsfähigkeit unter Beweis stellen. Am 1. Februar 2018 um 3.07 Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ) ist eine russischen Soyuz-2-1a Fregat-M-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Vostochny gestartet und hat das Quartett auf seine Umlaufbahn im niedrigen Erdorbit gebracht. Die Technologiemission der TU Berlin wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gefördert.

Weiterlesen: S-NET: Neues Netzwerk aus Nanosatelliten

 

Geschrieben: 19.12.2017
Kategorie: Sonstige Missionen

Dr. Christiane Heinicke© ZARM

Ein Jahr lang lebte und arbeitete die Geophysikerin Christiane Heinicke mit fünf Kolleginnen und Kollegen unter extraterrestrischen Bedingungen. Sie teilten sich eine circa 100 Quadratmeter große Wohneinheit auf dem Vulkan Mauna Loa auf Hawaii. Nun werden die dort gesammelten Erfahrungen in ihr Projekt MaMBA (Moon and Mars Base Analog), welches von der Klaus Tschira Stiftung gefördert ist, einfließen: Am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen konzipiert, designt und baut Christiane Heinicke ein Habitat für den Einsatz auf Mond oder Mars.

Weiterlesen: Wohnraum für zukünftige Mond- oder Mars-Missionen