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Kategorie: Sonstige Missionen

Diese Kategorie enthält 123 Beiträge auf 13 Seiten.

Geschrieben: 27.08.2018
Kategorie: Sonstige Missionen

Vorbereitungen für die Installation© NASA

Ihr Blick auf die Erde wird ein ganz Besonderer sein: Das Hyperspektralinstrument DESIS wird mit 235 Spektralkanälen auf unseren Planeten blicken und dabei die Veränderungen von Land- und Wasserflächen beobachten. Am 27. August 2018 wird gegen 21 Uhr deutscher Zeit das Instrument des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit einem Roboterarm aus der Luftschleuse der Internationalen Raumstation ISS genommen und auf die Plattform MUSES an der Außenseite der Raumstation installiert. Die Hyperspektraldaten aus dem All sollen unter anderem Daten für das Umwelt-Monitoring liefern. "Wir können damit beispielsweise aus 400 Kilometern erkennen, ob die Pflanzen auf einem Feld der Erde gerade gestresst sind", sagt Projektleiter Uwe Knodt vom DLR. "Man blickt mit neuen Augen auf die Welt und gewinnt aus diesem Blick aus dem All einen gesellschaftlichen Nutzen auf der Erde."

Weiterlesen: Installation der Hyperspektralkamera des DLR im All

 

Geschrieben: 05.06.2018
Kategorie: Sonstige Missionen

A310 ZERO-G am Flughafen Bordeaux-Mérignac© DLR (CC-BY 3.0)

Wenn am 5. Juni 2018 das Parabelflugzeug Airbus A310 ZERO-G vom Flughafen Bordeaux-Mérignac abhebt, startet gleich in mehrfacher Hinsicht eine Premiere: Erstmals werden sich ausschließlich lebenswissenschaftliche Experimente bei einer gemeinsamen Kampagne des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der französischen Raumfahrtagentur CNES drei ganz unterschiedlichen Schwerkraftbedingungen ausgesetzt. Die Idee, eine reine "Life Science Kampagne" zu fliegen, kommt von der internationalen Arbeitsgruppe "ISLSWG" - ein Expertennetzwerk auf Raumfahrtagenturebene, für Lebenswissenschaften im Weltraum. Auf dieser besonderen Kampagne stehen insgesamt acht Experimente in drei Flugtagen auf dem Plan - drei davon stammen aus Deutschland. Außerdem wird  zum ersten Mal ein lebenswissenschaftliches Experiment der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA aus den USA an Bord sein.

Weiterlesen: Parabelflugkampagne - drei Premieren mit partieller Schwerkraft

 

Geschrieben: 02.05.2018
Kategorie: Sonstige Missionen

Gruppenbild© ZARM

Am 29. April 2018 um 19:06 Uhr (CEST) war es soweit. Mit sehr großer Spannung hat das ZARM den Raketenstart der „New Shepard“ des privaten US-amerikanischen Raumfahrtunternehmens Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos erwartet. Zusammen mit einem deutschen Wissenschaftsteam gehören die Ingenieure der ZARM Fallturm-Betriebsgesellschaft mbh (ZARM FAB) zu den ersten internationalen Nutzern dieses neuen, wiederverwendbaren Raketentyps, der vorrangig für den Raumfahrttourismus konzipiert ist, und ebnen damit einen neuen Weg für die Forschung unter Schwerelosigkeit.

Weiterlesen: „New Shepard“-Rakete beweist Experimenttauglichkeit

 

Geschrieben: 25.04.2018
Kategorie: Sonstige Missionen

Extinktionskarte© ESA

Die heute veröffentlichten neuen Daten des ESA-Satelliten Gaia umfasst nicht nur Messwerte, die es Astronomen ermöglichen, genaue Entfernungen für 1,33 Milliarden Sterne zu berechnen. Forscher des Max-Planck-Instituts für Astronomie haben aus den Messungen von Gaia auch die physikalischen Eigenschaften von fast 80 Millionen Sternen abgeleitet und damit die bisher größte Sterndurchmusterung durchgeführt. Gleichzeitig liefert ihre Analyse die bisher detaillierteste dreidimensionale Staubkarte unserer Heimatgalaxie und damit Einsichten in die Stern- und Planetenentstehung.

Weiterlesen: Veröffentlichung DR2 der Gaia-Daten liefert die bisher vollständigste Sternenzählung, zeichnet Staubkarte der Milchstraße

 

Geschrieben: 13.02.2018
Kategorie: Sonstige Missionen

Start der Sojus-Rakete zur ISS am 13. Februar 2018© NASA / Roscosmos

Aufatmen und Freude am Kosmodrom im kasachischen Baikonur, im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn und im Max-Planck-Institut für Ornithologie (MPIO) in Radolfzell am Bodensee: eine russische Sojus 2-1A-Rakete ist am 13. Februar 2018 um 9.13 mitteleuropäischer Zeit (MEZ, 14.13 Uhr Ortszeit) mit der Antenne für das deutsch-russische Kooperationsprojekt ICARUS (International Cooperation for Animal Research Using Space) an Bord zur Internationalen Raumstation aufgebrochen und soll die ISS am 15. Februar 2018 um 11.45 Uhr MEZ erreichen. "Der russische Progress-Raumfrachter MS-08 hat etwa 2500 Kilogramm Gepäck an Bord, wovon auf ICARUS - das technisch modernste Projekt zur globalen Tierbeobachtung aus dem All - etwa 200 Kilo entfallen", erklärt Johannes Weppler, ICARUS-Projektleiter im DLR Raumfahrtmanagement in Bonn. "Wir sind sehr froh, dass ICARUS nach mehreren Jahren intensiver Vorbereitung in seine operationelle Phase tritt und die dafür notwendige Hardware - die Antenne und der On-Board-Computer - nun bald am Swesda-Modul im russischen Segment der Raumstation angekommen sind.“ Der Computer war bereits am 14. Oktober 2017 mit einer Sojus-Rakete zur ISS transportiert worden.

Weiterlesen: ICARUS-Antenne ist auf dem Weg zur Internationalen Raumstation

 

Geschrieben: 02.02.2018
Kategorie: Sonstige Missionen

Künstlerische Darstellung der S-NET Mission© TU Berlin

Netzwerke aus autonomen Satelliten, die miteinander kommunizieren können: so soll die Zukunft der Raumfahrt aussehen und in wichtigen Bereichen wie der Kommunikation, der Erdbeobachtung und der Erkundung ferner Planeten zum Einsatz kommen. Mit der Mission "S-NET"soll nun ein weltweit einmaliger Flugverband aus vier Kleinst-Satelliten neue Technologien hierfür im Weltall testen und deren Funktionsfähigkeit unter Beweis stellen. Am 1. Februar 2018 um 3.07 Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ) ist eine russischen Soyuz-2-1a Fregat-M-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Vostochny gestartet und hat das Quartett auf seine Umlaufbahn im niedrigen Erdorbit gebracht. Die Technologiemission der TU Berlin wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gefördert.

Weiterlesen: S-NET: Neues Netzwerk aus Nanosatelliten

 

Geschrieben: 19.12.2017
Kategorie: Sonstige Missionen

Dr. Christiane Heinicke© ZARM

Ein Jahr lang lebte und arbeitete die Geophysikerin Christiane Heinicke mit fünf Kolleginnen und Kollegen unter extraterrestrischen Bedingungen. Sie teilten sich eine circa 100 Quadratmeter große Wohneinheit auf dem Vulkan Mauna Loa auf Hawaii. Nun werden die dort gesammelten Erfahrungen in ihr Projekt MaMBA (Moon and Mars Base Analog), welches von der Klaus Tschira Stiftung gefördert ist, einfließen: Am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen konzipiert, designt und baut Christiane Heinicke ein Habitat für den Einsatz auf Mond oder Mars.

Weiterlesen: Wohnraum für zukünftige Mond- oder Mars-Missionen

 

Geschrieben: 15.12.2017
Kategorie: Sonstige Missionen

Auf zur ISS: Die Falcon-9-Rakete von SpaceX beim Start am 15. Dezember 2017© NASA

Am 15. Dezember ist um 16.36 Uhr MEZ, (10.36 Uhr Ortszeit) die US-amerikanische Dragon-CRS-13-Kapsel mit einer Falcon-9-Rakete vom Weltraumbahnhof in Cape Canaveral (Florida) zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Mit an Bord waren drei Zellkultur-Experimente von Wissenschaftlern der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg sowie der Universität Hohenheim, die vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn gefördert werden. Die biologischen Proben werden in Experimentcontainern in Smartphone-Größe auf der "STaARS 1"- Forschungsanlage im Destiny Modul der ISS installiert. Dort bleiben sie über einen Zeitraum von 30 Tagen in Schwerelosigkeit, bis sie Mitte Januar 2018 mit der Dragon-Kapsel zur Erde zurückkehren und anschließend im Labor untersucht werden.

Weiterlesen: Auf dem Weg zur ISS: Deutsche Experimente in Smartphone-Größe

 

Geschrieben: 14.07.2017
Kategorie: Sonstige Missionen

Erfolgreicher Start der beiden Kleinsatelliten in den Weltraum© DLR

Am 14. Juli 2017 sind um 8.36 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) die beiden deutschen Kleinsatelliten "Flying Laptop" und "TechnoSat" an Bord einer russischen Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof Baikonur erfolgreich gestartet. Die Entwicklung, der Bau und der Start von TechnoSat sowie der Start von Flying Laptop werden vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Die Forschungssatelliten sollen neue Technologien unter Weltraumbedingungen testen und sind gleichzeitig Ausbildungsmissionen. Denn die Satellitenprojekte wurden von Doktoranden entwickelt, gebaut und für ihren Flug in den Weltraum qualifiziert. Studierende haben dabei in Form von Abschlussarbeiten unterstützt. "Für uns ist die praxisnahe Ausbildung des Ingenieur-Nachwuchses ein wichtiger Teil dieser Kleinsatellitenmissionen. Ein weiterer ist die Technologieerprobung. Viele Hersteller - darunter auch Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) - möchten ihre Raumfahrttechnologie und Bestandteile für zukünftige Satelliten direkt im Orbit unter Weltraumbedingungen testen. Bis jetzt sind solche Missionen allerdings sehr kostspielig. Kleinsatelliten könnten hier eine Wende bringen", betont Christian Nitzschke, Programmleiter in der Abteilung Technik für Raumfahrtsysteme und Robotik im DLR-Raumfahrtmanagement, der für diese Missionen verantwortlich ist.

Weiterlesen: Die Kleinsatelliten "TechnoSat" und "Flying Laptop" starten erfolgreich in den Weltraum

 

Geschrieben: 04.07.2017
Kategorie: Sonstige Missionen

Den Lander im Blick© DLR (CC-BY 3.0)

Es sieht ganz einfach aus: Der Rover fährt zielstrebig zur Landefähre, entnimmt dort mit einem Greifarm eine Sensorbox aus der Ladebucht und bringt diese zügig zum vereinbarten Ablage-Ort. Dort beginnen dann die seismischen Messungen. Alles läuft dabei ohne menschliches Eingreifen ab, denn Rover, Lander und Sensorbox arbeiten autonom und effektiv ihren Auftrag ab. Dahinter steckt jedoch die Arbeit von fünf Jahren, in denen das Team der Helmholtz-Allianz ROBEX (Robotische Exploration unter Extrembedingungen) intensiv daran gearbeitet hat, die Vision der autonomen Planetenerkundung Wirklichkeit werden zu lassen. Auf dem sizilianischen Vulkan Ätna ist dies nun in der mondähnlichen Lava-Landschaft gelungen: "Wir konnten unter Beweis stellen, dass diese Technologien auch für zukünftige Explorationsmissionen eingesetzt werden können", sagt der stellvertretende Sprecher der ROBEX-Allianz, Dr. Armin Wedler vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Weiterlesen: Mission ROBEX unter Mondbedingungen auf dem Vulkan Ätna durchgeführt