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Kategorie: Sonstige Meldungen

Diese Kategorie enthält 112 Beiträge auf 12 Seiten.

Geschrieben: 18.06.2018
Kategorie: Sonstige Meldungen

ETID: Technologie für die Raketenantriebe der Zukunft© ArianeGroup Holding

Das neue Triebwerksmodell ETID (Expander-Cycle Technology Integrated Demonstrator), das für Schwerlastraketen der nächsten Generation wie Ariane-6 eingesetzt werden soll, hat seinen ersten Brenntest erfolgreich bestanden: Dieses Ergebnis präsentierten nun Experten der Europäischen Weltraumorganisation ESA, des Raumfahrtunternehmens ArianeGroup GmbH und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Der ETID-Antrieb war am 14. Juni am Prüfstand P3.2 am DLR-Standort Lampoldshausen getestet worden. Bereits zwei Tage zuvor konnte das Triebwerk erstmalig erfolgreich gezündet werden.

Weiterlesen: Erster Brenntest für neues Ariane-6-Triebwerk erfolgreich abgeschlossen

 

Geschrieben: 06.06.2018
Kategorie: Sonstige Meldungen

Flaggen der ESA und der EU© ESA

In ihrer heute herausgegebenen Pressemitteilung schlägt die Europäische Kommission einen langfristigen EU-Haushalt für den Zeitraum 2021–2027 mit 16 Mrd. € für Weltraumtätigkeiten vor.

Weiterlesen: Europäische Weltraumorganisation begrüßt Vorschlag der Europäischen Kommission zu Weltraumtätigkeiten

 

Geschrieben: 22.05.2018
Kategorie: Sonstige Meldungen

Alexander Gerst mit dem Grundschulheft© DLR (CC-BY 3.0)

Ab Juni 2018 wird der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst mehrere Monate auf der Internationalen Raumstation ISS leben und arbeiten und dabei zahlreiche Experimente in Schwerelosigkeit durchführen - oftmals mit Bezug zur Physik wie auch zu anderen Naturwissenschaften. Mit dieser Horizons-Mission steht in der Raumfahrt ein besonderes "Highlight" bevor, das sich hervorragend eignet, um Kinder und Jugendliche für Forschung und Technik zu begeistern. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat daher - wie bei Gersts erstem Flug ins All - rund um diese ISS-Mission ein umfangreiches "Education-Paket" mit einer Vielzahl von Angeboten für Schulen entwickelt, die schon lange vor dem Start auf eine ganz außergewöhnlich große Resonanz treffen.

Weiterlesen: DLR-Maßnahmen für Schulen lösen große Resonanz aus

 

Geschrieben: 27.04.2018
Kategorie: Sonstige Meldungen

CubeSat: Grafische Darstellung© DLR (CC-BY 3.0)

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat zusammen mit der Firma Tesat Spacecom erstmals ein System entwickelt, das die Übertragung von großen Datenmengen per Laser auf Kleinstsatelliten ermöglicht. Das miniaturisierte und extrem leistungsstarke Laserterminal bestand den "Critical Design Review" in allen Punkten und wird nun gefertigt. Damit haben die Entwickler die letzte entscheidende Etappe vor dem Satellitenstart Ende 2018 bewältigt.

Weiterlesen: Laserkommunikation für CubeSats wird Realität

 

Geschrieben: 26.04.2018
Kategorie: Sonstige Meldungen

ISS-Plattform Bartolomeo mit Laser (künstlerische Darstellung)© Airbus 2018

Kommunikation spielt nicht nur im täglichen Leben eine zentrale Rolle, sondern auch in der Raumfahrt. Überall fallen höhere Datenmengen an, die transportiert werden wollen. Hochaufgelöste Kamerbilder sind wertlos, wenn sie nicht vom Satelliten zum Boden gesandt werden können. Auch auf der ISS, auf der Astronauten vor Ort agieren, wächst die Nachfrage an Übertragungskapazität drastisch an. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt im Rahmen einer Kooperation mit Airbus Defence and Space daher kompakte optische Kommunikationssysteme, um mit hohen Raten Daten aus dem Weltall zum Boden senden zu können:

Weiterlesen: OSIRISv3: DLR-Laserterminal auf dem Weg zur ISS

 

Geschrieben: 19.04.2018
Kategorie: Sonstige Meldungen

DESIS - Hyperspektrales Erdbeobachtungsinstrument auf der ISS© DLR (CC-BY 3.0)

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das US-amerikanische Unternehmen Teledyne Brown Engineering (TBE) erklären den Abschluss des Entwicklungs- und Herstellungsprozesses des DLR Earth Sensing Imaging Spectrometers (DESIS). Das System zum Umwelt- und Ressourcenmonitoring wird von der Internationalen Raumstation ISS ein breites Spektrum an Daten zur Erde senden. Das Joint Venture Instrument DESIS wird in Kürze an die NASA ausgeliefert und startet im Sommer 2018 mit einer Falcon 9 Trägerrakete der US-Firma SpaceX von Cape Canaveral zur Internationalen Raumstation ISS.

Weiterlesen: Hyperspektrales Erdbeobachtungsinstrument DESIS startet 2018 zur Internationalen Raumstation

 

Geschrieben: 09.03.2018
Kategorie: Sonstige Meldungen

Das Experiment INKA© DLR (CC-BY 3.0)

Am 9. März 2018 endete die 31. Parabelflugkampagne des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erfolgreich: Zwölf Experimente aus Humanphysiologie, Biologie, Physik, Technologieerprobung und Materialwissenschaften befanden sich an Bord des A310 ZERO-G. Es ging unter anderem um Untersuchungen zur Entstehung von Sternen, zur Plasmaphysik, zum Verhalten von Schmelzen in Schwerelosigkeit und zur Durchblutung im menschlichen Körper. Die Kampagne fand in Bordeaux statt, dem Sitz der Firma Novespace, welche die Flugkampagnen im Auftrag des DLR Raumfahrtmanagements durchführt. "Auch nach 18 Jahren Forschung auf Parabelflügen bleibt es bei den Experimenten spannend, da viele Teilnehmer mit ihren Fragestellungen wissenschaftliches oder technologisches Neuland betreten", sagt Dr. Katrin Stang, Programmleiterin der DLR-Parabelflüge.

Weiterlesen: CIMON, Sternengeburten und das Geheimnis der Plasmakristalle

 

Geschrieben: 02.03.2018
Kategorie: Sonstige Meldungen

Saubere Solarpaneele© DLR (CC-BY 3.0)

Der Chef fliegt in 400 Kilometern Höhe um die Erde, der Helfer arbeitet am Boden - beim Experiment "SUPVIS Justin" führen Befehlsempfänger und Befehlsgeber eine Fernbeziehung: Am 2. März 2018 wählte der amerikanische Astronaut Scott Tingle an Bord der Internationalen Raumstation ISS auf einem Tablet die gewünschten Kommandos aus, und Roboter Justin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) führte im irdischen Labor in Oberpfaffenhofen - wie verlangt - die notwendigen Arbeiten an einer Solaranlage aus. Dafür hatten die Ingenieure des DLR-Instituts für Robotik und Mechatronik ihrem Roboter die notwendige künstliche Intelligenz beigebracht, damit dieser Teilaufgaben selbstständig und ohne detaillierte Befehle ausführen konnte. "Der Roboter ist smart, aber der Astronaut hat jederzeit die Kontrolle", sagt DLR-Projektleiter Dr. Neal Lii. Im August 2017 wurde das Experiment im Rahmen des METERON-Projekts (Multi-Purpose End-to-End Robotic Operation Network) gemeinsam mit der europäischen Raumfahrtorganisation ESA zum ersten Mal erfolgreich durchgeführt, nun wurden im zweiten Testlauf die Aufgaben für Roboter und Astronaut anspruchsvoller.

Weiterlesen: Astronaut Scott Tingle steuert DLR-Roboter Justin aus dem All

 

Geschrieben: 02.03.2018
Kategorie: Sonstige Meldungen

K-1: Größter Kontrollraum des GSOC© DLR (CC-BY 3.0)

Deutschland blickt auf eine reiche Tradition in der Erforschung und Nutzung des Weltraums zurück und hat die internationale Raumfahrt maßgeblich mitgestaltet. Ob Planetenforschung, Klimaforschung oder Missionen mit Astronauten –  Deutschland ist aus der Raumfahrt heute nicht mehr wegzudenken. Eine Voraussetzung dafür wurde vor 50 Jahren geschaffen: das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum, kurz GSOC (German Space Operations Center). Am 1. März 1968 begann der Aufbau des GSOC am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen bei München.

Weiterlesen: Goldenes Jubiläum: 50 Jahre Deutsches Raumfahrtkontrollzentrum GSOC

 

Geschrieben: 23.01.2018
Kategorie: Sonstige Meldungen

Aufnahme aus dem Inneren des DLR-Prüfstands© ArianeGroup / DLR

Höhere Effizienz bei geringeren Kosten - das ist die Aufgabe des neuen Raketentriebwerks Vulcain 2.1, das im Jahr 2020 die neue europäische Trägerrakete Ariane 6 ins All befördern soll. Doch bevor solch ein Start erfolgreich durchgeführt werden kann, müssen zunächst Entwicklungstriebwerke unter Beweis stellen, dass es seiner enormen Schubkraft von 130 Tonnen, rund 3.000 Grad Celcius in seiner Brennkammer, hohen Drehzahlen seiner Turbopumpen und Drücken in seinen Treibstoffleitungen gewachsen ist. Am 22. Januar 2018 stellten die Ingenieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) das von der ArianeGroup entwickelte Triebwerk im Prüfstand P 5 in Lampoldshausen erstmals erfolgreich auf die Probe. "Nur mit kontinuierlichen Tests, bei denen wir uns Schritt für Schritt dem realen Einsatz im All nähern, kann das Triebwerk für die Hauptstufe auf seine Funktionsfähigkeit hin untersucht werden", erläutert Prof. Stefan Schlechtriem, Direktor des DLR-Instituts für Raumfahrtantriebe. Insgesamt zwölf Versuche sind für die erste Testkampagne beim DLR geplant.

Weiterlesen: Erste Zündung für Europas stärkstes Raketentriebwerk Vulcain 2.1