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Extras zum Podcast "Auf Distanz"

Diese Seiten enthalten Meldungen und Daten aus den Bereichen Astronomie und Raumfahrt.

Zusammengestellt wird dieses Material vom Podcast "Auf Distanz".


Geschrieben: 30.06.2015
Kategorie: Mapheus-Höhenforschungsprogramm

Mapheus5: Erfolgreich gestartet und geborgen© DLR (CC-BY 3.0)

Am 30. Juni 2015 startete die Mobile Raketenbasis MORABA des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Höhenforschungsrakete Mapheus-5 um 6:55 Uhr mit vier DLR-Experimenten an Bord. Die zwölf Meter hohe, zweistufige Rakete flog vom schwedischen Raketenstartplatz Esrange bis in eine Höhe von 253 Kilometern - bereits nach 74 Sekunden herrschte dabei für mehr als sechs Minuten Schwerelosigkeit für die Experimente aus der Materialphysik und der Biologie.

Weiterlesen: Höhenforschungsrakete Mapheus-5: Start hinter dem Polarkreis

 

Geschrieben: 26.06.2015 um 16:45:11
Kategorie: Mission "Rosetta" mit Lander "Philae"

Philae: Landung auf einem Kometen© DLR (CC-BY 3.0)

Trotz neuer Flugbahn und einer Annäherung an den Kometen Churyumov-Gerasimenko von 200 Kilometer auf 180 Kilometer bleiben die Kontakte zu Lander Philae unregelmäßig und kurz.

Weiterlesen: Kontakt zu Philae weiterhin unregelmäßig und instabil

 

Geschrieben: 24.06.2015
Kategorie: Astronomie

Muren im Istok-Krater auf dem Mars© NASA / JPL / University of Arizona

Knochentrocken und staubig zeigt der Mars sich heute - doch die Untersuchung des Istok-Kraters hat jetzt gezeigt: In regelmäßigen Abständen strömten von seinen Kraterwänden so genannte Muren - flüssiges Wasser vermischt mit Gesteins- und Staubpartikeln - in sein Inneres.

Weiterlesen: Flüssiges Wasser auf dem Mars in schöner Regelmäßigkeit

 

Geschrieben: 23.06.2015 um 13:18:06
Kategorie: Mission "Rosetta" mit Lander "Philae"

Die europäische Raumfahrt-Agentur ESA hat die Rosetta-Mission am Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko offiziell bis Ende September 2016 verlängert.

 

Geschrieben: 23.06.2015
Kategorie: TerraSAR-X, TanDEM-X, PAZ

Aorounga-Krater© DLR

Gerade einmal 188 Meteoritenkrater gibt es weltweit - manche mit einem Durchmesser von nur zehn Metern, andere sind mit einem Durchmesser von 160 Kilometern deutlich mächtiger. Allen gemeinsam ist die Entstehungsgeschichte: Mindestens elf Kilometer pro Sekunde schnell, also mit mehr als 39.000 Kilometern in der Stunde, muss ein Körper aus dem All auf der Erde auftreffen, um einen Einschlagskrater zu hinterlassen.

Weiterlesen: Kosmische Narben im Radarblick

 

Geschrieben: 23.06.2015
Kategorie: Missionen "LISA Pathfinder" und "LISA"

LTP wird in die Raumsonde integriert© Airbus Defence & Space

Nach mehr als zehnjähriger intensiver Entwicklungsarbeit ist nun das Kernstück der hochempfindlichen Nutzlast der LISA Pathfinder-Mission bei der Firma Airbus Defence & Space in Friedrichshafen fertiggestellt worden - das LTP Core Assembly.

Weiterlesen: Dem "Klang" unseres Universums lauschen: Hochempfindliches Kernstück von LISA Pathfinder fertiggestellt

 

Geschrieben: 19.06.2015 um 20:56:00
Kategorie: Mission "Rosetta" mit Lander "Philae"

Philae auf dem Kometen 67 P/Churyumov-Gerasimenko© DLR (CC-BY 3.0)

Das Team des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat am 19. Juni 2015 zum dritten Mal Daten von Lander Philae erhalten. Von 15:20 Uhr bis 15:39 Uhr sendete Philae 185 Datenpakete.

Weiterlesen: Lander-Kontrollzentrum erneut in Kontakt mit Philae

 

Geschrieben: 17.06.2015 um 17:06:40
Kategorie: Mission "Rosetta" mit Lander "Philae"

Rosetta hat wie geplant heute Morgen um 3:39 Uhr und 5:49 Uhr Zündungen der Triebwerke durchgeführt. Die Geschwindigkeit der Raumsonde wurde dadurch um 0,57 bzw. um 0,94 Meter pro Sekunde verändert. Die Änderung der Flugbahn soll unter anderem die Kommunikation mit dem Kometenlander Philae verbessern. Heute befindet sich Rosetta in einer Entfernung von 235 Kilometern von Kometen. Die Entfernung zur Erde beträgt 301.569.400 Kilometer. Funksignale von der Sonde zur Erde brauchen 16 Minuten und 45 Sekunden.

 

Geschrieben: 17.06.2015 um 13:17:44
Kategorie: Mission "Rosetta" mit Lander "Philae"

Instrumente von Philae© ESA / ATG medialab

Eine Zusammenstellung von Informationen, die bei der ESA-Pressekonferenz auf der "Paris Air Show" bekannt gegeben wurden.

Weiterlesen: Informationen von der Pressekonferenz am 17. Juni 2015

 

Geschrieben: 16.06.2015 um 20:19:31
Kategorie: Mission "Rosetta" mit Lander "Philae"

Mit mehreren Flugmanövern soll Rosetta die Möglichkeiten zur Kommunikation mit Philae verbessern. Am Abend des 14. Juni 2015 hat die Raumsonde Rosetta zuletzt Signale vom Kometenlander Philae empfangen, der sich auf der Oberfläche des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko befindet. Das war jedoch erwartet, weil Rosetta im Voraus geplante wissenschaftliche Beobachtungen durchführte. Diese fanden zu den beiden Zeitpunkten statt, in denen Philae Daten sandte. Am Montag, den 15. Juni 2015 haben die Teams der Raumfahrtagenturen ESA, DLR und CNES sich darauf verständigt, Rosetta in eine andere Flugbahn zu bringen, um die Möglichkeiten für die Kommunikation von Philae zu Rosetta zu optimieren. Neben der Flugbahnänderung soll Rosetta dann während der Zeitfenster für den Funkverkehr auch direkt auf den Kometenkern blicken. Rosettas wissenschaftliche Untersuchungen werden der neuen Flugbahn angepasst. Die Befehle zur Flugbahnänderungen wurden am Montagabend erfolgreich übertragen. Weitere Befehle werden am Donnerstagabend gesendet. Rosetta wird zwei Manöver durchführen, eines am Mittwochmorgen und eines am Samstagmorgen. Die beiden Flugmanöver werden Rosetta in eine Entfernung von 180 Kilometern zum Kometen bringen. Die Verringerung der Entfernung wurde bereits vorher geplant, damit Rosetta sich so nah und sicher wie möglich am Kometen bewegt. In einer Entfernung von 200 Kilometern wurden keine Probleme mehr mit dem Star Tracker festgestellt. Nun hat man durch die Verringerung der Entfernung aber auch den Vorteil, die Kommunikation mit Philae zu verbessern. Am Morgen des 16. Juni 2015 befand sich Rosetta in ungefähr 224 Kilometern Entfernung vom Kometen und bewegte sich bis etwa 235 Kilometern auf ihrer vorgeplanten Bahn. Als das Signal von Philae am 13. Juni erstmals wieder empfangen wurde, betrug die Entfernung etwa 200 Kilometer. Am 14. Juni betrug die Entfernung etwa 206 Kilometer und das Signal war schwächer.