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Kategorie: Sonstige Meldungen

Diese Kategorie enthält 103 Beiträge auf 11 Seiten.

Geschrieben: 23.01.2018
Kategorie: Sonstige Meldungen

Aufnahme aus dem Inneren des DLR-Prüfstands© ArianeGroup / DLR

Höhere Effizienz bei geringeren Kosten - das ist die Aufgabe des neuen Raketentriebwerks Vulcain 2.1, das im Jahr 2020 die neue europäische Trägerrakete Ariane 6 ins All befördern soll. Doch bevor solch ein Start erfolgreich durchgeführt werden kann, müssen zunächst Entwicklungstriebwerke unter Beweis stellen, dass es seiner enormen Schubkraft von 130 Tonnen, rund 3.000 Grad Celcius in seiner Brennkammer, hohen Drehzahlen seiner Turbopumpen und Drücken in seinen Treibstoffleitungen gewachsen ist. Am 22. Januar 2018 stellten die Ingenieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) das von der ArianeGroup entwickelte Triebwerk im Prüfstand P 5 in Lampoldshausen erstmals erfolgreich auf die Probe. "Nur mit kontinuierlichen Tests, bei denen wir uns Schritt für Schritt dem realen Einsatz im All nähern, kann das Triebwerk für die Hauptstufe auf seine Funktionsfähigkeit hin untersucht werden", erläutert Prof. Stefan Schlechtriem, Direktor des DLR-Instituts für Raumfahrtantriebe. Insgesamt zwölf Versuche sind für die erste Testkampagne beim DLR geplant.

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Geschrieben: 18.01.2018
Kategorie: Sonstige Meldungen

Simulation der Experimente am Boden© DLR (CC-BY 3.0)

Auf der Internationalen Raumstation ISS wird aktuell das Wachstum von Bakterien untersucht, die in der Lage sind, Sauerstoff und essbare Biomasse zu produzieren. Entwickelt wurde das Experiment von Mikrobiologen des belgischen Studiencentrums für Kernenergie (SCK-CEN) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

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Geschrieben: 27.09.2017
Kategorie: Sonstige Meldungen

Zusammenarbeit von DLR und Universität von Sydney© DLR (CC-BY 3.0)

Mit einer Absichtserklärung, einem Memorandum of Understanding (MoU), das am 27. September 2017 auf dem Internationalen Astronautischen Kongress IAC 2017 in Adelaide unterzeichnet wurde, haben das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR und die renommierte Universität von Sydney beschlossen, gemeinsame Forschungs- und Lehraktivtäten durchzuführen.

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Geschrieben: 11.09.2017
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Vorbereitungen im A310 ZERO-G für die 30. DLR-Parabelflugkampagne© DLR (CC-BY 3.0)

97 Flugtage, 3.270 Parabeln und knapp 19 Stunden Schwerelosigkeit - das ist die Bilanz von 29 Parabelflugkampagnen des Raumfahrtmanagements im Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR). Auf diesen Flügen waren in 18 Jahren insgesamt 477 Experimente an Bord, die wichtige biologische, medizinische und physikalische Fragen beantwortet haben. Vielen Nachwuchswissenschaftlern bescherten sie unerlässliche Daten für ihre Forschung - und letztendlich ihre Master- oder Doktorarbeit. Ebenso standen viele technologische Tests auf dem Programm. Experimenteinrichtungen wurden für ihren Einsatz im Weltraum zum Beispiel auf der Internationalen Raumstation ISS erprobt. Am 12. September 2017 bricht der Airbus A310 ZERO-G der französischen Firma Novespace nun von seinem Heimatflughafen Bordeaux zur DLR-Jubiläumskampagne auf. Das DLR berichtet zum ersten Mal an zwei Tagen über die Social Media-Kanäle Twitter, Facebook, Instagram und unter dem Hashtag #DLRparabelflug von Bord und am Boden.

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Geschrieben: 21.07.2017
Kategorie: Sonstige Meldungen

ARIANE-6-Booster© DLR (CC-BY 3.0)

In erfolgreichen Tests hat der erste Prototyp eines Boostergehäuses für das künftige Trägersystem ARIANE 6 seine Belastbarkeit unter Beweis gestellt. Das beim DLR Stuttgart und Augsburg in Kooperation mit der MT Aerospace AG entwickelte und gefertigte Raketenmotorgehäuse besteht nahezu vollständig aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Im Zusammenspiel mit neu entwickelten Fertigungs- und Produktionstechnologien trägt dies wesentlich zur Senkung des Gewichts und der Kosten und damit zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der neuen europäischen Rakete bei. In einer Drucktestkampagne ertrug das Boostergehäuse die geforderten 125 bar.

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Geschrieben: 28.06.2017
Kategorie: Sonstige Meldungen

Schubkammer – Herz des Vinci-Triebwerks© ArianeGroupHolding 2017

Ohne Raketen keine Raumfahrt. So einfach ist die Gleichung für alle Weltraumaktivitäten. Trägersysteme verbinden die Erde mit dem All. Sie bringen Mensch und Material in den Weltraum, Forschungs- und kommerzielle Satelliten auf ihre Umlaufbahnen. Nur mit Raketen lässt sich das Universum wissenschaftlich erforschen und wirtschaftlich erschließen. Um im heutigen Wettbewerb bestehen zu können, muss auch der Zugang zum Weltraum ökonomisch sein. "Europas Antwort auf diese Herausforderung ist die neue Ariane-6-Rakete mit ihrem innovativen, kostengünstigen und wiederzündbaren Vinci-Oberstufentriebwerk der nächsten Generation. Die Schubkammer, das "Herz" des Triebwerkes, und andere wichtige Teile kommen aus Deutschland. Dies ist das Ergebnis europaweit einzigartiger Kompetenzen und Fähigkeiten, die auch durch die Förderung durch das Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) aufgebaut werden konnten", betonte Dr. Gerd Gruppe, DLR-Vorstand zuständig für das Raumfahrtmanagement. Die Produktion bei ArianeGroup in Ottobrunn ist nun am 28. Juni 2017 angelaufen - ein wichtiger Meilenstein für Europas Tor zum Weltraum.

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Geschrieben: 13.04.2017
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Weltraummüll© TU Braunschweig

Am 15. Februar 2017 hat eine indische Trägerrakete die Rekordanzahl von 104 Satelliten gleichzeitig ins All gebracht - neben einem 714 Kilogramm schweren Erdbeobachtungssatelliten und zwei kleineren Technologieerprobungssatelliten gehörten 101 Kleinsatelliten mit Gewichten zwischen etwa einem und vier Kilogramm zum Gepäck. Was bedeuten Starts solcher Satellitenflotten für die Forschung und den Umgang mit Weltraumrückständen?

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Geschrieben: 13.04.2017
Kategorie: Sonstige Meldungen

Prof. Pascale Ehrenfreund eröffnete die 5. Industrial Days© DLR / Frank Eppler

Der Stellenwert der globalen Vernetzung in der Raumfahrt ist enorm gestiegen. Die immer breitere Digitalisierung und die damit einhergehende stetig wachsende Datenmenge definieren die Anforderungen an den Raumfahrtsektor neu. Pläne für einen langfristigen Ausbau großer Satellitennetzwerke im All als Basis für ein weltweites Kommunikationssystem manifestieren sich zunehmend. Der Betrieb und die Nutzung von Kleinsatellitennetzwerken im Low Earth Orbit (LEO) bietet zukünftig vielfältige kommerzielle Anwendungen wie beispielsweise in der Erdbeobachtung oder im Katastrophenmanagement. Sind unsere Trägersysteme als Basis für den Aufbau der neuen Satelliteninfrastrukturen am besten geeignet? Und welche Anforderungen und technische Konsequenzen an die europäischen Trägersysteme ergeben sich hieraus? Über die Zukunft des europäischen Raumtransports sprachen führende Vertreter aus Raumfahrtagenturen, Industrie und Wissenschaft bei den 5. Industrial Days des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Standort Lampoldshausen vom 11. bis 12. April 2017.

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Geschrieben: 28.03.2017
Kategorie: Sonstige Meldungen

5. Nationale Konferenz Satellitenkommunikation in Deutschland© DLR (CC-BY 3.0)

Unsere Informationsgesellschaft steht vor einer Herausforderung: Stetig wachsende Datenmengen müssen immer schneller weltweit übertragen werden, damit wir von den technischen Errungenschaften unserer Zeit profitieren können. "Satelliten liefern uns Zugriff auf immer schnelleres Internet mit extrem hohen Datenraten. Kommunikationstechnik steuert Industrie 4.0, Big Data und die Mobilität der Zukunft. Doch auch Meteorologen, Behörden und Katastrophenschützer sind auf Wetter-, Klima- und Erdbeobachtungsdaten aus dem All angewiesen. Ohne Kommunikationssatelliten wäre dies nicht möglich", fasst Dr. Gerd Gruppe, Vorstand des Raumfahrtmanagements im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Bedeutung der Satellitenkommunikation zusammen. Doch wie können diese Datenmengen auch in Zukunft sicher rund um den Globus transportiert werden? Diese und weitere Fragen stellen sich die mehr als 300 Teilnehmer der 5. Nationalen Konferenz Satellitenkommunikation in Deutschland.

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Geschrieben: 27.03.2017
Kategorie: Sonstige Meldungen

Raumfahrt und Mobilität enger vernetzen und von Synergien und neuen Entwicklungen profitieren© DLR / Simone Leuschner

"Mit der Initiative 'Raumfahrt bewegt' möchten wir den engen Austausch zwischen Raumfahrt, Mobilität und Logistik voranbringen. Die Raumfahrt kann durch Technologieentwicklungen und zum Beispiel durch satellitengestützte Dienste aus den Bereichen Navigation, Erdbeobachtung und Telekommunikation wichtige Impulse geben. So wirken sich insbesondere die hohen Sicherheitsstandards und Qualitätsmerkmale der Raumfahrtbranche gewinnbringend auf andere Branchen, wie die Automobilbranche, aus. Wir brauchen nicht nur eine 'New Space Economy' mit einem stärkeren Engagement privater Investoren in der Raumfahrt, sondern auch eine 'New Mobility', um den Hightech-Standort Deutschland langfristig zu sichern", betonte Bundeswirtschaftsministerin und Koordinatorin der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, Brigitte Zypries, im Vorfeld der Konferenz.

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