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Extras zum Podcast "Auf Distanz"

Diese Seiten enthalten Meldungen und Daten aus den Bereichen Astronomie und Raumfahrt. Zusammengestellt wird dieses Material vom Podcast "Auf Distanz". Dieser richtet sich an interessierte Laien und setzt wenige bis keine Grundkenntnisse voraus. Die Episoden erscheinen etwa alle 2 bis 4 Wochen.

Der Podcast hat eine eigene Webseite, zu finden unter der Adresse aufdistanz.de.

Geschrieben: 17.06.2015 um 17:06:40
Kategorie: Mission "Rosetta" mit Lander "Philae"

Rosetta hat wie geplant heute Morgen um 3:39 Uhr und 5:49 Uhr Zündungen der Triebwerke durchgeführt. Die Geschwindigkeit der Raumsonde wurde dadurch um 0,57 bzw. um 0,94 Meter pro Sekunde verändert. Die Änderung der Flugbahn soll unter anderem die Kommunikation mit dem Kometenlander Philae verbessern. Heute befindet sich Rosetta in einer Entfernung von 235 Kilometern von Kometen. Die Entfernung zur Erde beträgt 301.569.400 Kilometer. Funksignale von der Sonde zur Erde brauchen 16 Minuten und 45 Sekunden.

 

Geschrieben: 17.06.2015 um 13:17:44
Kategorie: Mission "Rosetta" mit Lander "Philae"

Instrumente von Philae© ESA / ATG medialab

Eine Zusammenstellung von Informationen, die bei der ESA-Pressekonferenz auf der "Paris Air Show" bekannt gegeben wurden.

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Geschrieben: 16.06.2015 um 20:19:31
Kategorie: Mission "Rosetta" mit Lander "Philae"

Mit mehreren Flugmanövern soll Rosetta die Möglichkeiten zur Kommunikation mit Philae verbessern. Am Abend des 14. Juni 2015 hat die Raumsonde Rosetta zuletzt Signale vom Kometenlander Philae empfangen, der sich auf der Oberfläche des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko befindet. Das war jedoch erwartet, weil Rosetta im Voraus geplante wissenschaftliche Beobachtungen durchführte. Diese fanden zu den beiden Zeitpunkten statt, in denen Philae Daten sandte. Am Montag, den 15. Juni 2015 haben die Teams der Raumfahrtagenturen ESA, DLR und CNES sich darauf verständigt, Rosetta in eine andere Flugbahn zu bringen, um die Möglichkeiten für die Kommunikation von Philae zu Rosetta zu optimieren. Neben der Flugbahnänderung soll Rosetta dann während der Zeitfenster für den Funkverkehr auch direkt auf den Kometenkern blicken. Rosettas wissenschaftliche Untersuchungen werden der neuen Flugbahn angepasst. Die Befehle zur Flugbahnänderungen wurden am Montagabend erfolgreich übertragen. Weitere Befehle werden am Donnerstagabend gesendet. Rosetta wird zwei Manöver durchführen, eines am Mittwochmorgen und eines am Samstagmorgen. Die beiden Flugmanöver werden Rosetta in eine Entfernung von 180 Kilometern zum Kometen bringen. Die Verringerung der Entfernung wurde bereits vorher geplant, damit Rosetta sich so nah und sicher wie möglich am Kometen bewegt. In einer Entfernung von 200 Kilometern wurden keine Probleme mehr mit dem Star Tracker festgestellt. Nun hat man durch die Verringerung der Entfernung aber auch den Vorteil, die Kommunikation mit Philae zu verbessern. Am Morgen des 16. Juni 2015 befand sich Rosetta in ungefähr 224 Kilometern Entfernung vom Kometen und bewegte sich bis etwa 235 Kilometern auf ihrer vorgeplanten Bahn. Als das Signal von Philae am 13. Juni erstmals wieder empfangen wurde, betrug die Entfernung etwa 200 Kilometer. Am 14. Juni betrug die Entfernung etwa 206 Kilometer und das Signal war schwächer.

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Geschrieben: 15.06.2015 um 17:10:34
Kategorie: Mission "Rosetta" mit Lander "Philae"

Philae: Landung auf einem Kometen© DLR (CC-BY 3.0)

Der Kometenlander Philae hat sich am 14. Juni 2015 erneut gemeldet: Von 23:22 Uhr an sendete er bis 23:26 Uhr einige Datenpakete, die nun im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ausgewertet werden.

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Geschrieben: 14.06.2015 um 15:22:27
Kategorie: Mission "Rosetta" mit Lander "Philae"

Nachdem nun erstmals seit November ein Kontakt mit dem Lander Philae hergestellt ist: Wie geht es weiter? Am Abend des 13. Juni 2015 gelang erstmals der Empfang von Daten seit November 2014. Die Übertragung lief nur in eine Richtung, dabei wurden 300 Datenpakete empfangen. Über 8.000 Datenpakete schlummern noch im Speicher und müssen noch übertragen werden. Derzeit besteht keine Funkverbindung, diese soll aber "bald" wieder hergestellt werden. Dann erhofft man sich genauere Erkenntnisse über Philaes Zustand. Nach der Analyse wird man dann über die weiteren Schritte entscheiden können.

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Geschrieben: 14.06.2015 um 14:55:04
Kategorie: Mission "Rosetta" mit Lander "Philae"

Philae wacht auf© ESA

Kometenlander Philae hat sich am 13. Juni 2015 um 22:28 Uhr wieder aus seinem Winterschlaf zurückgemeldet und die ersten Daten zur Erde gesandt.

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Geschrieben: 14.06.2015 um 14:15:52
Kategorie: Mission "Rosetta" mit Lander "Philae"

Seit dem 15. November 2014 befand sich Philae im Tiefschlaf. Am Abend des 13. Juni 2015 gelang dann die lang erhoffte Kontaktaufnahme. Weitere Informationen im Laufe des Nachmittags.

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Geschrieben: 11.06.2015 um 16:05:20
Kategorie: Mission "Rosetta" mit Lander "Philae"

Mögliche Kandidaten für Philae© ESA / Rosetta / NAVCAM; ESA / Rosetta / MPS for OSIRIS Team MPS / UPD / LAM / IAA / SSO / INTA / UPM / DASP / IDA

Als am 15. November 2014 um 1:15 Uhr die Batterie leer war und Lander Philae nach fast 60 Stunden Betrieb auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko in Winterschlaf ging, tat er dies an einem Ort, mit dem niemand gerechnet hatte: Philae war nach der ersten Landung abgeprallt und landete nach einigen Hüpfern schließlich an seinem jetzigen Standort. Doch wo exakt der Lander nun steht, konnte bis heute noch nicht herausgefunden werden. Aber noch läuft die Suche.

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Geschrieben: 02.06.2015
Kategorie: SOFIA (Fliegende Sternwarte)

Kohlenstoffverteilung im Nebel Sharpless 106© Robert Simon / Universität zu Köln

Die fliegende Sternwarte SOFIA, ein Gemeinschaftsprojekt der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat ein neues Instrument an Bord: Das Ferninfrarot-Spektrometer upGREAT hat jetzt seinen ersten Einsatz auf vier Inbetriebnahme-Flügen im kalifonrischen Palmdale, dem Heimatflughafen von SOFIA, erfolgreich gemeistert und mit bislang unerreichter Effizienz den Ursprung der Strahlung von Kohlenstoff aus den Gas- und Staubwolken des Weltalls untersucht.

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Geschrieben: 28.05.2015
Kategorie: Mission "Dawn"

Runde und linienförmige Strukturen auf Ceres© NASA / JPL-Caltech / UCLA / MPS / DLR / IDA

Das, was Planetenforscher Prof. Ralf Jaumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) von Zwergplanet Ceres zu sehen bekommen hat, lässt nur einen Schluss zu: "Ceres ist geologisch extrem spannend." Der größte Körper im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter sorgt nämlich bereits aus der Ferne betrachtet für jede Menge Gesprächsstoff unter den Wissenschaftlern.

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