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Extras zum Podcast "Auf Distanz"

Diese Seiten enthalten Meldungen und Daten aus den Bereichen Astronomie und Raumfahrt. Zusammengestellt wird dieses Material vom Podcast "Auf Distanz". Dieser richtet sich an interessierte Laien und setzt wenige bis keine Grundkenntnisse voraus. Die Episoden erscheinen etwa alle 2 bis 4 Wochen.

Der Podcast hat eine eigene Webseite, zu finden unter der Adresse aufdistanz.de.

Geschrieben: 08.08.2016
Kategorie: Mission "Rosetta" mit Lander "Philae"

Plakat "Die Mission Rosetta"© ESA / Rosetta / MPS for OSIRIS Team MPS / UPD / LAM / IAA / SSO / INTA / UPM / DASP / IDA, Wiedergabe des Plakats mit freundlicher Genehmigung des DLR

Schwer zu sagen, was die Wissenschaftler und Ingenieure der Rosetta-Mission am meisten überrascht hat: Die ungewöhnliche Form des Kometen Churyumov-Gerasimenko, der ihm den Spitznamen "Bade-Ente" einbrachte? Die bizarre, unerwartet vielseitige Landschaft mit Rissen, Terrassen, Löchern, Steilhängen und sogar dünenähnlichen Strukturen? Die Landung, bei der Philae im November 2014 nicht nur einmal, sondern gleich mehrfach landete, weil der Lander erst nach einigen kilometerweiten Hüpfern zur Ruhe kam? Oder die harte Kometenoberfläche, bei der viele ursprünglich befürchtet hatten, dass sie eigentlich sehr weich sein würde? Die Vielzahl der erstmals auf einem Kometen entdeckten Moleküle? Rund um den Erdball fieberten die Menschen mit, als die Wissenschaftler mehrere hundert Millionen Kilometer entfernt im Weltall zum ersten Mal einen Kometen unter die Lupe nahmen. In der Sonderausstellung "Kometen. Die Mission Rosetta. Eine Reise zu den Ursprüngen des Sonnensystems" zeigt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ab dem 9. August 2016 in Kooperation mit dem Museum für Naturkunde Berlin und der Max-Planck-Gesellschaft, warum Kometen so faszinierend sind und wie die Rosetta-Mission ihre Geheimnisse erforschte.

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Geschrieben: 03.08.2016
Kategorie: Sonstige Meldungen

Meereis in der Arktis© ESA

Neue satellitenbasierte Dienste für mehr Sicherheit und Effizienz in der Seefahrt

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Geschrieben: 28.07.2016
Kategorie: Astronomie

Künstlerische Darstellung des exotischen Doppelsternsystems AR Scorpii© M. Garlick / University of Warwick / ESO

Astronomen haben mit dem Very Large Telescope der ESO und weiteren bodengebundenen sowie weltraumbasierten Teleskopen einen neuen Typ exotischer Doppelsternsysteme entdeckt. Im Sternsystem AR Scorpii beschleunigt ein sich schnell um seine eigene Achse drehender Weißer Zwerg Elektronen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit. Diese hochenergetischen Teilchen erzeugen Strahlungsschübe, die auf den ihn begleitenden roten Zwergstern einprasseln und das gesamte System alle 1,97 Minuten mit Strahlung vom Ultravioletten bis zum Radiobereich pulsieren lassen. Die dazugehörige Studie erscheint am 28. Juli 2016 in der Zeitschrift Nature.

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Geschrieben: 19.07.2016
Kategorie: Sonstige Missionen

Start von ROTEX-T© RWTH Aachen / Gregor Schmitz

Bei einem Hyperschallflug nimmt die Oberfläche einer Rakete an der Außenseite eine extrem hohe Temperatur an. Doch wie genau verändert sich die Oberflächenstruktur bei unterschiedlichen Luftwiderständen und mit Blick auf Wärmefluss und Beschleunigung? Diese und ähnliche Fragen wollen Wissenschaftler und Ingenieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Studierende der RWTH Aachen University im Flugexperiment ROTEX-T (ROcket Technology EXperimenT) untersuchen.

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Geschrieben: 14.07.2016
Kategorie: Mission "Hayabusa 2" mit Lander "MASCOT"

Asteroidenlander MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scout)© DLR (CC-BY 3.0)

Das Reisen durch das Weltall ist nicht ohne - erst der stressige Start mit kräftigen Erschütterungen, dann der lange Flug durch Kälte und Vakuum. Asteroidenlander Mascot (Mobile Asteroid Surface Scout) ist mittlerweile seit anderthalb Jahren an Bord der japanischen Raumsonde Hayabusa 2 unterwegs und zurzeit rund 65 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Nun schalteten die Ingenieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus dem Kontrollraum des DLR in Köln den schuhkartongroßen Lander und seine vier Instrumente aus Deutschland und Frankreich am 14. Juli 2016 erneut ein, um in den nächsten Tagen vor allem eines herauszufinden: Wie steht es um die Gesundheit von Mascot und den Experimenten an Bord? "Das machen wir einmal jährlich, um zu untersuchen, ob alle Systemkomponenten und Instrumente noch voll funktionstüchtig sind", erläutert Christian Krause aus dem Kontrollraum-Team des DLR.

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Geschrieben: 13.07.2016
Kategorie: Astronomie

Künstlerische Darstellung der Wasserschneegrenze um den jungen Stern V883 Orionis© A. Angelich (NRAO / AUI / NSF) / ALMA (ESO / NAOJ / NRAO)

Zum ersten Mal gelang es Wissenschaftlern, die sogenannte Schneegrenze von Wasser innerhalb einer protoplanetaren Scheibe sichtbar abzubilden. Diese Linie kennzeichnet den Abstand, ab dem die Temperatur in der Scheibe um einen jungen Stern so weit gesunken ist, dass sich Schnee bilden kann. Eine dramatische Zunahme der Helligkeit des jungen Sterns V883 Orionis hat den inneren Bereich der Scheibe schlagartig erwärmt, so dass die Wasserschneegrenze deutlich weiter nach außen verschoben wurde, als es für einen Protostern eigentlich üblich ist. Aus diesem Grund war es den Wissenschaftlern mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) möglich, die Grenze zum ersten Mal zu beobachten. Die Ergebnisse werden am 14. Juli 2016 in der Zeitschrift Nature veröffentlicht.

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Geschrieben: 12.07.2016
Kategorie: Astronomie

Ein tiefer infraroter Blick von HAWK-I in den Orionnebel© ESO / H. Drass et al.

Noch nie zuvor konnten Wissenschaftlern so tief in das Herzen des Orionnebels blicken, wie es nun mit dem HAWK-I-Infrarotinstrument am Very Large Telescope (VLT) der ESO in Chile gelang. Das beeindruckende Bild enthüllt etwa zehn Mal so viele Braune Zwerge und isolierte Objekte planetarer Masse, wie bisher bekannt. Die Entdeckung sorgt nun dafür, dass das bisherige weithin akzeptierte Szenario, wie die Sternentstehungsgeschichte in Orion ablief, möglicherweise überdacht werden muss. An der Entdeckung beteiligt waren auch Wissenschaftler aus Bochum und Heidelberg.

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Geschrieben: 07.07.2016
Kategorie: Astronomie

Künstlerische Darstellung des Planeten im HD 131399-System Künstlerische Darstellung des Planeten im HD 131399-System© ESO / L. Calçada

Einem Astronomenteam ist es gelungen, erstmals einen Planeten in einer weiten Umlaufbahn innerhalb eines Dreifachsternsystems abzubilden. Bisher ging man davon aus, dass die Umlaufbahn eines solchen Planeten instabil wäre, so dass ein Planet schnell aus so einem System herausgeschleudert werden würde. Irgendwie schaffte es dieser Planet jedoch zu überleben. Diese unerwartete Beobachtung, die mit dem SPHERE-Instrument am Very Large Telescope der ESO gemacht wurde, legt nahe, dass solche Systeme tatsächlich häufiger vorkommen könnten als bisher gedacht.

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Geschrieben: 04.07.2016
Kategorie: Sonstige Missionen

Mars und Mond im Kleinformat© DLR (CC-BY 3.0)

So unauffällig die kleinen Behälter sind, die zurzeit im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auseinandergebaut werden - in ihnen befinden sich eventuell Überlebende, die über 530 Tage die Bedingungen des Weltraums überstanden haben. Mehrere hundert Organismen wie beispielsweise Bakterien, die Biofilme formen, Pilze, Flechten, Moose und Archaen, die auf der Erde besonders salzhaltige Umgebungen lieben, kehrten gemeinsam mit Astronaut Tim Peake im Sojus-Raumschiff von der Internationalen Raumstation ISS zur Erde zurück. Dort waren auch die DLR-Experimente BIOMEX (Biology and Mars Experiment) und BOSS (Bio Organisms Surfing Space) an der Außenseite der Station befestigt und dem Weltraumvakuum sowie der starken UV-Strahlung der Sonne ausgesetzt. "Wir bauen nun die einzelnen Proben aus und schicken sie zur Auswertung an die internationalen Forschergruppen zur Auswertung", erläutert DLR-Strahlenbiologin Dr. Elke Rabbow. "Die Ergebnisse werden uns dann zeigen, welche Organismen im All überleben können."

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Geschrieben: 01.07.2016
Kategorie: Mission "Rosetta" mit Lander "Philae"

Nach einer Weile ist ein neuer Rosetta-Trickfilm erschienen. Er gibt einen Überblick über die Mission in den letzten Monaten und aktuelle Forschungsergebnisse. Auch der erste Ausblick auf das Ende der Mission ist enthalten.

 

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