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Extras zum Podcast "Auf Distanz"

Diese Seiten enthalten Meldungen und Daten aus den Bereichen Astronomie und Raumfahrt. Zusammengestellt wird dieses Material vom Podcast "Auf Distanz". Dieser richtet sich an interessierte Laien und setzt wenige bis keine Grundkenntnisse voraus. Die Episoden erscheinen etwa alle 2 bis 4 Wochen.

Der Podcast hat eine eigene Webseite, zu finden unter der Adresse aufdistanz.de.

Geschrieben: 27.07.2017
Kategorie: Astronomie

Der Orionnebel und seine Haufen, aufgenommen mit dem VLT Survey Telescope© ESO / G. Beccari

Im Orionnebel-Haufen haben Astronomen drei unterschiedliche Populationen sehr junger Sterne entdeckt. Diese überraschende Entdeckung, die mit dem VLT Survey Telescope der ESO gelang, bietet wertvolle neue Einblicke in die Entstehung von Sternhaufen. Sie ist ein Hinweis darauf, dass Sternentstehung in Schüben verlaufen könnte und jeder Schub deutlich schneller vonstatten geht als bisher gedacht.

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Geschrieben: 24.07.2017
Kategorie: Sonstiges

Pressegespräch zur Vorstellung der neuen DLR-Strategie© BMWi / Susanne Eriksson

Das Bundeswirtschaftsministerium und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben heute die neue DLR-Strategie im Bundeswirtschaftsministerium vorgestellt.

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Geschrieben: 21.07.2017
Kategorie: Sonstige Meldungen

ARIANE-6-Booster© DLR (CC-BY 3.0)

In erfolgreichen Tests hat der erste Prototyp eines Boostergehäuses für das künftige Trägersystem ARIANE 6 seine Belastbarkeit unter Beweis gestellt. Das beim DLR Stuttgart und Augsburg in Kooperation mit der MT Aerospace AG entwickelte und gefertigte Raketenmotorgehäuse besteht nahezu vollständig aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Im Zusammenspiel mit neu entwickelten Fertigungs- und Produktionstechnologien trägt dies wesentlich zur Senkung des Gewichts und der Kosten und damit zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der neuen europäischen Rakete bei. In einer Drucktestkampagne ertrug das Boostergehäuse die geforderten 125 bar.

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Geschrieben: 19.07.2017
Kategorie: Missionen "LISA Pathfinder" und "LISA"

So schwingt die Raumzeit© NASA / C. Henze

Am Abend des 18. Juli 2017 ist die Mission LISA Pathfinder nach 16 Monaten wissenschaftlichen Betriebs im Orbit abgeschaltet worden. Damit geht eine anspruchsvolle Technologiedemonstration im Weltraum zu Ende. Das Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Max-Planck-Gesellschaft haben den deutschen Beitrag zu dieser Mission der europäischen Weltraumorganisation ESA finanziert. LISA Pathfinder hat bei der Vorbereitung einer Weltraum-Laserinterferometrie zum Nachweis von Gravitationswellen die Grenzen des bisher technisch Möglichen übertroffen und damit einen wichtigen Schritt hin auf das geplante Gravitationswellen-Observatorium LISA (Laser Interferometer Space Antenna) gemacht. LISA soll winzigste Schwingungen der Raumzeit - sogenannte Gravitationswellen - "beobachten" und damit den energiereichsten und heftigsten astrophysikalischen Ereignissen in unserem Universum auf die Spur kommen. Sie sollen von LISA ab 2034 mit Hilfe einer Laserinterferometrie zwischen drei jeweils rund zweieinhalb Millionen Kilometer voneinander entfernten Sonden erforscht werden. War LISA bisher lediglich ein Missionskonzept, so hat das Science Programme Committee (SPC) der ESA die Mission inzwischen als dritte der großen Missionen (L3) seines "Cosmic Vision Programms" ausgewählt.

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Geschrieben: 19.07.2017
Kategorie: Astronomie

Kompaktes Gehäuse von MASCARA© ESO / G. Otten and G. J. Talens

Eine Station von MASCARA (Multi-site All-Sky CAmeRA) hat am La-Silla-Observatorium der ESO in Chile erstes Licht gesehen. Die neue Anlage wird nach Planeten suchen, die an ihrem hellen Mutterstern vorbeiziehen. Darauf basierend soll ein Katalog entstehen, um mit zukünftigen Beobachtungen die entdeckten Exoplaneten genauer charakterisieren zu können.

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Geschrieben: 14.07.2017
Kategorie: Sonstige Missionen

Erfolgreicher Start der beiden Kleinsatelliten in den Weltraum© DLR

Am 14. Juli 2017 sind um 8.36 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) die beiden deutschen Kleinsatelliten "Flying Laptop" und "TechnoSat" an Bord einer russischen Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof Baikonur erfolgreich gestartet. Die Entwicklung, der Bau und der Start von TechnoSat sowie der Start von Flying Laptop werden vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Die Forschungssatelliten sollen neue Technologien unter Weltraumbedingungen testen und sind gleichzeitig Ausbildungsmissionen. Denn die Satellitenprojekte wurden von Doktoranden entwickelt, gebaut und für ihren Flug in den Weltraum qualifiziert. Studierende haben dabei in Form von Abschlussarbeiten unterstützt. "Für uns ist die praxisnahe Ausbildung des Ingenieur-Nachwuchses ein wichtiger Teil dieser Kleinsatellitenmissionen. Ein weiterer ist die Technologieerprobung. Viele Hersteller - darunter auch Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) - möchten ihre Raumfahrttechnologie und Bestandteile für zukünftige Satelliten direkt im Orbit unter Weltraumbedingungen testen. Bis jetzt sind solche Missionen allerdings sehr kostspielig. Kleinsatelliten könnten hier eine Wende bringen", betont Christian Nitzschke, Programmleiter in der Abteilung Technik für Raumfahrtsysteme und Robotik im DLR-Raumfahrtmanagement, der für diese Missionen verantwortlich ist.

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Geschrieben: 12.07.2017
Kategorie: Astronomie

Junge Vulkane auf dem Grund von Coprates Chasma auf dem Mars© NASA / JPL-Caltech / University of Arizona

Eine der auffallendsten Landschaftsformen auf dem Mars ist der riesige Schildvulkan Olympus Mons, der sich bis zu 26 Kilometer über die ihn umgebenden Ebenen erhebt. Er ist Bestandteil der Tharsis-Aufwölbung, einer Vulkanprovinz, die so groß wie ganz Europa ist. Vulkanismus ist ein weit verbreitetes Phänomen auf dem Mars. Am Ostrand von Tharsis nimmt eine zweite geologische Struktur mit gewaltigen Dimensionen ihren Ausgang: Das Talsystem der Valles Marineris, das sich fast 4000 Kilometer entlang des Äquators erstreckt und dessen tektonischen Grabenbrüche bis zu zehn Kilometer tief sind. Seit Jahrzehnten rätseln die Wissenschaftler, ob Vulkanismus auch im Inneren der Valles Marineris tätig war. Nun haben vier Wissenschaftler, darunter Ernst Hauber vom DLR-Institut für Planetenforschung, ein Gebiet mit 130 kleinen Vulkanen auf dem Grund der Valles Marineris entdeckt.

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Geschrieben: 11.07.2017
Kategorie: Astronomie

Australien unterzeichnet Vereinbarung mit ESO© Australian Government

In feierlichem Rahmen wurde heute in Canberra in Australien eine Vereinbarung über den Beginn einer auf zehn Jahre ausgelegten strategischen Kooperation zwischen der ESO und Australien unterzeichnet. Die Kooperation soll die ESO-Programme sowohl wissenschaftlich als auch technisch stärken und australischen Astronomen sowie der australischen Industrie Zugang zum La Silla-Paranal-Observatorium bieten. Die Vereinbarung könnte der erste Schritt zu einer Vollmitgliedschaft Australiens in der ESO sein.

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Geschrieben: 06.07.2017
Kategorie: Astronomie

Planet HIP 65426b© Chauvin et al. / SPHERE

Astronomen haben einen seltenen warmen, massereichen jupiterartigen Planeten entdeckt, der einen extrem schnell rotierenden Stern umkreist. Die Entdeckung wirft Fragen zur Entstehung von Planeten im allgemeinen auf – weder seine vergleichsweise geringe Masse noch seine große Entfernung vom Stern entspricht den Erwartungen der Modelle zur Planetenentstehung. Nur für einen Bruchteil der bekannten Planeten um andere Sterne gibt es überhaupt wie hier direkte Abbildungen. Die Beobachtungen wurden mit dem Instrument SPHERE am Very Large Telescope der ESO durchgeführt. Die Ergebnisse werden jetzt in der Fachzeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.

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Geschrieben: 05.07.2017
Kategorie: Astronomie

Die bezaubernde Galaxie Messier 77© ESO

Eine eindrucksvolle Aufnahme, die die Balkenspiralgalaxie Messier 77 von oben zeigt, offenbart die Schönheit der Galaxie mit ihren funkelnden Armen, die von Staubstrukturen durchzogen sind. Das mit dem Very Large Telescope (VLT) der ESO aufgenommene Bild täuscht jedoch darüber hinweg, wie turbulent es in Messier 77 zugeht.

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