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Extras zum Podcast "Auf Distanz"

Diese Seiten enthalten Meldungen und Daten aus den Bereichen Astronomie und Raumfahrt. Zusammengestellt wird dieses Material vom Podcast "Auf Distanz". Dieser richtet sich an interessierte Laien und setzt wenige bis keine Grundkenntnisse voraus. Die Episoden erscheinen etwa alle 2 bis 4 Wochen.

Der Podcast hat eine eigene Webseite, zu finden unter der Adresse aufdistanz.de.

Geschrieben: 27.04.2016
Kategorie: Mission "MICROSCOPE"

Darstellung des MICROSCOPE Satelliten© CNES 2012; Illustr. D. Ducros

Dreimal wurde der Start der russischen Soyuz vom Raketenstartplatz in Kourou in Französisch-Guayana verschoben, bevor sie am 25. April 2016 um 23:02 MESZ erfolgreich abheben konnte.

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Geschrieben: 26.04.2016
Kategorie: Sentinel-Satelliten, GMES, Copernicus

Start von Sojus mit Sentinel-1B und MICROSCOPE© ESA

Mit dem Zweiten sieht man besser - das gilt auch für die beiden Radar-Augen der Sentinel-1-Mission: Am 25. April 2016 ist um 23.02 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) der Erdbeobachtungssatellit Sentinel-1B mit einer Sojus-Trägerrakete vom europäischen Raumfahrtzentrum in Kourou (Französisch-Guyana) ins All gestartet. Zusammen mit seinem Zwillingssatelliten Sentinel-1A wird er Landmassen und Ozeane überwachen und selbst kleinste Umweltveränderungen registrieren können. Der deutsche Anteil an der Mission von Europäischer Union (EU) und der Europäischen Weltraumorganisation ESA wird vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Mitteln der Bundesregierung finanziert. Mit an Bord war auch die französische Kleinsatellitenmission MICROSCOPE, welche die Grundlagen der Allgemeinen Relativitätstheorie überprüfen will.

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Geschrieben: 19.04.2016
Kategorie: Testrakete "ZEpHyR"

ZEpHyR auf der Startrampe© ZARM

Für die Ausbildung der Studierenden vom Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen ist diese Erfahrung von unschätzbarem Wert.

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Geschrieben: 16.04.2016
Kategorie: Mission "MICROSCOPE"

Darstellung des MICROSCOPE Satelliten© CNES 2012; Illustr. D. Ducros

In dieser Woche beginnen die finalen Startvorbereitungen für eine höchst anspruchsvolle Raumfahrtmission, an der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen seit mehr als 15 Jahren arbeiten. Die Erwartungen sind hoch: die Mission könnte beweisen, dass Einstein falsch lag und damit alternativen physikalischen Theorien den Weg ebnen.

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Geschrieben: 12.04.2016
Kategorie: Testrakete "ZEpHyR"

Das ZEpHyR-Team: Projektleiter Peter Rickmers mit den Studierenden Patrycia Kotarski, Maximilian Ruhe, Kai-Frederik Schilling, Julian Lungmuß, Lennart Will, Feriz Gürkan, Thomas Ganser und Tim Schwenteck (v.l.)© ZARM

Mit Kerzenwachs und Sauerstoff hoch hinaus: Bremer Studierende tüfteln Öko-Raketenantrieb der Zukunft aus.

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Geschrieben: 04.04.2016
Kategorie: Astronomie

ALMA-Aufnahme der Scheibe um den jungen Stern TW Hydrae© S. Andrews (Harvard-Smithsonian CfA); B. Saxton (NRAO / AUI / NSF); ALMA (ESO / NAOJ / NRAO)

Diese neue Aufnahme vom Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) zeigt die bislang feinsten Details einer protoplanetaren Scheibe um den nahegelegenen sonnenähnlichen Stern TW Hydrae. Das Bild zeigt eine faszinierende Lücke in dem Abstand vom Stern, in dem sich in unserem Sonnensystem die Erdumlaufbahn befindet. Das könnte bedeuten, dass sich dort gerade eine jüngere Version unseres Heimatplaneten oder eine etwas massereichere Supererde dort bildet.

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Geschrieben: 25.03.2016 um 23:07:16
Kategorie: Mission "ExoMars"

Trace Gas Orbiter mit Lander Schiaparelli© ESA / ATG medialab

Nach einem spektakulären Start geht es dem ExoMars Spurengas-Orbiter der ESA sehr gut auf seiner Reise Richtung Mars.

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Geschrieben: 23.03.2016 um 22:29:26
Kategorie: Mission "Mars Express"

Teil des westlichen Kraterrands von Hellas Planitia© ESA / DLR / FU Berlin - CC BY-SA 3.0 IGO

Durchmesser 2200 Kilometer, Tiefe bis zu neun Kilometer: Das sind die Eckdaten des größten Einschlagskraters auf dem Mars - Hellas Planitia. Nur das Südpol-Aitken-Becken auf dem Mond und die Valhalla-Struktur auf dem Jupitermond Callisto haben ähnliche Dimensionen. Die aktuellen Bilder der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebenen hochauflösenden Stereokamera (HRSC) an Bord der europäischen Raumsonde Mars Express zeigen einen Teil seines westlichen Kraterrandes.

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Geschrieben: 22.03.2016 um 22:07:44
Kategorie: Mission "Dawn"

Krater Haulani© NASA / JPL-Caltech / UCLA / MPS / DLR / IDA / PSI

Umso detaillierter die Planetenforscher der Dawn-Mission auf Zwergplanet Ceres blicken können, desto rätselhafter - und spannender - wird der Himmelskörper. Die kontrastverstärkten Echtfarben zeigen bläuliches Material an einigen Kratern und Berghängen. "Man könnte zunächst davon ausgehen, dass es sich dabei um Impaktschmelzen handelt, die sich bei der Entstehung der Krater gebildet haben - aber wir sehen das Material auch an Ceres’ höchstem Berg, dem Ahuna Mons", erläutert Prof. Ralf Jaumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). "Außerdem müsste man dieses bläuliche Material dann auch bei allen Kratern sehen." Eine exakte Erklärung für dieses Phänomen haben die Forscher noch nicht. Auf der 47. "Lunar and Planetary Science Conference" in Texas zeigte das Dawn-Team nun neue Aufnahmen des Zwergplaneten aus nur 385 Kilometern Höhe.

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Geschrieben: 18.03.2016 um 21:57:04
Kategorie: Programm REXUS/BEXUS

Start der REXUS-20-Rakete© DLR CC-BY 3.0

Am 18. März 2016 ist um 6.10 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) die Forschungsrakete REXUS 19 erfolgreich vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden gestartet. Bereits drei Tage zuvor, am 15. März 2016, flog REXUS 20. Auf beiden Raketen der diesjährigen REXUS-Doppelkampagne des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der schwedischen Raumfahrtbehörde SNSB waren jeweils vier studentische Experimente untergebracht. 45 Studierende von acht Teams aus Deutschland, Schweden, Großbritannien, Spanien und der Schweiz bereiteten ihre Experimente auf Esrange vor und führten sie auch durch. Die beiden Flüge dauerten rund zehn Minuten, wobei die REXUS-19-Rakete eine Flughöhe von 78,3 Kilometern und REXUS 20 von 77,4 Kilometern erreichte. Dabei flogen die sechs Meter langen Raketen jeweils zwei Minuten fast schwerelos. Rund ein Jahr lang hatten sich die acht Teams für die Raketenkampagne vorbereitet und ihre Experimente selbständig entwickelt, gebaut und getestet.

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