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Extras zum Podcast "Auf Distanz"

Diese Seiten enthalten Meldungen und Daten aus den Bereichen Astronomie und Raumfahrt.

Zusammengestellt wird dieses Material vom Podcast "Auf Distanz".


Geschrieben: 01.02.2017
Kategorie: Astronomie

Katzenpfoten- und Hummernebel© ESO

Die als NGC 6334 und NGC 6357 katalogisierten leuchtenden Nebel aus Gas und Staub werden von Astronomen bereits seit langer Zeit untersucht. Trotzdem ist dieses riesige neue Bild vom VLT Survey Telescope etwas Besonderes, da es sich um die neueste Aufnahme des Nebels und mit etwa zwei Milliarden Pixeln um eines der detailreichsten Bilder handelt, das je von der ESO veröffentlicht wurde. Ihre einprägsamen Namen haben die kosmischen Wolken ihren charakteristischen Formen zu verdanken: Katzenpfotennebel bzw. Hummernebel.

Weiterlesen: Himmlische Katze trifft kosmischen Hummer

 

Geschrieben: 28.01.2017
Kategorie: SmallGEO

Start Sojus mit Hispasat 36W-1© ESA / Arianespace

2.03 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (27. Januar, 22.03 Uhr Ortszeit) der erste Satellit einer neuen, wesentlich in Deutschland entwickelten und gebauten Satellitenplattform ins All gestartet: SmallGEO ist ein Programm für relativ leichte geostationäre Satelliten, die mit etwa drei - statt klassischerweise sechs oder acht - Tonnen in 36.000 Kilometer Höhe um die Erde kreisen.

Weiterlesen: Erster SmallGEO-Satellit "made in Germany" ist im All

 

Geschrieben: 28.01.2017
Kategorie: SmallGEO

Start Sojus mit Hispasat 36W-1© ESA / Arianespace

Die neue kleine Telekommunikationsplattform der ESA ist heute in den frühen Morgenstunden zu ihrer ersten Mission aufgebrochen.

Weiterlesen: Erfolgreicher Jungfernflug von SmallGEO

 

Geschrieben: 25.01.2017
Kategorie: Sentinel-Satelliten, GMES, Copernicus

Falschfarbenkomposit des TimeScan-Landsat-2015 für die Region New York© DLR (CC-BY 3.0)

Bis Ende 2017 werden die Satellitenmissionen Sentinel-1, -2 und -3 des europäischen Copernicus-Programms ein tägliches Datenvolumen von mehr als 20 Terabyte generieren. Angesichts dieser Datenmengen sind neue Auswertungsverfahren erforderlich. Deshalb haben Wissenschaftler am Earth Observation Center (EOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen den TimeScan-Prozessor entwickelt und erfolgreich getestet. Mit Hilfe der neuen Anwendung wird aus einer Vielzahl von Satellitenaufnahmen, die über einen längeren Zeitraum aufgenommen wurden, ein einziges Informationsprodukt herausgearbeitet. Für den Test wurden über 450.000 Aufnahmen des amerikanischen Landsat-Satelliten aus dem Zeitraum 2013 bis 2015 verarbeitet und jetzt als "TimeScan-Landsat-2015"-Produkt veröffentlicht.

Weiterlesen: 500 Terabyte komprimiert in einem Bild

 

Geschrieben: 25.01.2017
Kategorie: SmallGEO

SmallGEO / Hispasat 36W-1© ESA / Pierre Carril

Europas neue vielseitige kleine geostationäre Plattform wird in den frühen Morgenstunden des 28. Januar an Bord einer Sojus zu ihrem Jungfernflug aufbrechen.

Weiterlesen: Jungfernflug von SmallGEO

 

Geschrieben: 23.01.2017
Kategorie: Sonstige Missionen

Der Atomchip der MAIUS-Apparatur© MAIUS-Projektteam / J. Matthias

Eines der komplexesten Experimente, das je auf einer Forschungsrakete geflogen wurde: So könnte man das Experiment MAIUS 1 (Materiewellen-Interferometrie unter Schwerelosigkeit) beschreiben, das am 23. Januar 2017 um 3.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit mit einer Forschungsrakete vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden ins Weltall gestartet ist. Während der etwa sechsminütigen Phase, in der während des Fluges Schwerelosigkeit herrscht, ist es deutschen Wissenschaftlern erstmalig gelungen, ein Bose-Einstein-Kondensat (BEK) im Weltraum zu erzeugen und für Interferometrie-Experimente zu nutzen. "Bose-Einstein-Kondensate entstehen, wenn ein Gas bis fast auf den absoluten Nullpunkt heruntergekühlt wird", sagt Rainer Forke vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). "Nun sind wir glücklich, dass wir nachweisen konnten, dass die MAIUS-1-Anlage im Weltraum einwandfrei arbeitet. Während der Schwerelosigkeitsphase konnten rund 100 Einzelexperimente zu verschiedenen Aspekten der Materiewelleninterferometrie durchgeführt werden."

Weiterlesen: MAIUS 1: Erstes Bose-Einstein-Kondensat im All erzeugt

 

Geschrieben: 20.01.2017
Kategorie: eROSITA

Spiegelmodule von eROSITA© MPE

Das Röntgenteleskop eROSITA ist nun startbereit: Nicht in den Weltraum, aber nach Moskau ging die Reise am 20. Januar 2017 an Bord eines Frachtflugzeugs für das Hauptinstrument der russisch-deutschen Weltraummission Spectrum-Roentgen-Gamma (SRG). Das Instrument des Max-Planck-Instituts für Extraterrestrische Physik (MPE), das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gefördert wird, soll den gesamten Himmel in bisher nicht erreichter Präzision durchmustern und so tiefere Einblicke in die Struktur des Universums und Hinweise auf die Natur der Dunklen Energie liefern. Im Jahr 2018 wird eROSITA an Bord von SRG mit einer Proton-Rakete vom russischen Startplatz Baikonur in Kasachstan ins All starten.

Weiterlesen: Weltraumteleskop eROSITA fertiggestellt

 

Geschrieben: 18.01.2017
Kategorie: CanSat

CanSat-Rakete beim Start© DLR (CC-BY 3.0)

Schülerinnen und Schüler können einen eigenen voll funktionsfähigen Mini-Satelliten in der Größe einer Getränkedose entwickeln und mit einer Rakete in den Himmel schicken. Dies ermöglicht der vierte deutsche CanSat-Wettbwerb (engl. für Dosen-Satellit), den das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt. Das Siegerteam qualifiziert sich für die anschließende europaweite Ausscheidung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Bewerbungsschluss ist der 3. Februar 2017.

Weiterlesen: Schüler entwickeln eigenen Mini-Satelliten (2017)

 

Geschrieben: 18.01.2017
Kategorie: Astronomie

ALMA beobachtet riesigen Sonnenfleck (1,25 Millimeter)© ALMA (ESO / NAOJ / NRAO)

Neue Aufnahmen, die mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) in Chile aufgenommen wurden, haben sonst unsichtbare Details unserer Sonne zum Vorschein gebracht. Unter den Bildern findet sich auch eine neue Aufnahme des dunklen, gekrümmten Zentrums eines Sonnenflecks, dessen Größe fast dem Doppelten des Erddurchmessers entspricht. Diese Bilder sind die ersten Aufnahmen der Sonne, die mit einer Einrichtung aufgenommen wurden, an der die ESO beteiligt ist. Damit haben sich die Möglichkeiten zur Beobachtung und Erforschung der Physik unseres nächsten Sterns um eine wichtige Komponente erweitert. Die ALMA-Antennen wurden in besonderer Weise konzipiert, so dass sie die Sonne abbilden können, ohne durch die intensive Hitze des gebündelten Lichts beschädigt zu werden.

Weiterlesen: ALMA beginnt Beobachtung der Sonne

 

Geschrieben: 09.01.2017
Kategorie: Astronomie

Die Molekülwolke Orion A aus Sicht von VISTA© ESO / VISION survey

Diese beeindruckende neue Aufnahme zeigt die Molekülwolke Orion A, die nächste uns bekannte Entstehungsregion massereicher Sterne, etwa 1350 Lichtjahre von der Erde entfernt. Hierbei handelt es sich um eines der größten Mosaike aus nahinfraroten hochauflösenden Einzelbildern, die mit dem VISTA-Durchmusterungsteleskop am Paranal-Observatorium der ESO im Norden Chiles aufgenommen wurden und viele jungen Sterne und andere Objekte zum Vorschein bringen, die normalerweise tief in den Staubwolken verborgen sind.

Weiterlesen: Die verborgenen Schätze der Wolken Orions