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Kategorie: Astronomie

Diese Kategorie enthält 144 Beiträge auf 15 Seiten.

Geschrieben: 05.04.2018
Kategorie: Astronomie

Ein isolierter Neutronenstern in der Kleinen Magellanschen Wolke© ESO / NASA, ESA and the Hubble Heritage Team (STScI / AURA) / F. Vogt et al.

Neue Bilder vom Very Large Telescope der ESO in Chile und anderen Teleskopen machen eine reichhaltige Landschaft aus Sternen und leuchtenden Gaswolken in einer unserer nächsten Nachbargalaxien sichtbar, der Kleinen Magellanschen Wolke. Die Bilder haben es den Astronomen ermöglicht, einen stellaren Leichnam zu identifizieren, der in die Gasfilamente eingebettet ist, die von einer 2000 Jahre alten Supernova-Explosion zurückgelassen wurden. Während das MUSE-Instrument entdeckt hat, wo sich dieses schwer fassbare Objekt versteckt, konnten bereits vorhandene Daten des Chandra-Röntgenobservatoriums seine Identität als isolierter Neutronenstern bestätigen.

Weiterlesen: Toter Stern, von Licht umgeben

 

Geschrieben: 07.03.2018
Kategorie: Astronomie

ALMA enthüllt das innere Netz einer Sternkinderstube© ESO / H. Drass / ALMA (ESO / NAOJ / NRAO) / A. Hacar

Mit neuen Daten des Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array (ALMA) und von anderen Teleskopen hat man dieses atemberaubende Bild erstellt, das ein Filamentnetz im Orionnebel zeigt. Dessen Strukturen erscheinen in diesem dramatischen Bild glühend heiß und feurig, aber in Wirklichkeit sind sie so kalt, dass Astronomen Teleskope wie ALMA nutzen müssen, um sie beobachten zu können.

Weiterlesen: ALMA enthüllt das innere Netz einer Sternkinderstube

 

Geschrieben: 05.03.2018
Kategorie: Astronomie

Erstes Licht für das MATISSE-Interferometer-Instrument© ESO / P. Horálek

Ein neues einzigartiges Instrument für sehr hochauflösende Beobachtungen - MATISSE (Multi AperTure mid-Infrared SpectroScopic Experiment)  - hat am Very Large Telescope Interferometer (VLTI) der ESO am Paranal Observatorium nun erfolgreich erste Daten am Nachthimmel gesammelt, um sicherzustellen, dass das neue Instrument wie erwartet funktioniert. Diese Erfolgsgeschichte belohnt nun die zwölfjährige und intensive Arbeit von Dutzenden von Technikern, Ingenieuren und Wissenschaftlern in Frankreich, Deutschland, Österreich, den Niederlanden und bei der ESO.

Weiterlesen: Erstes Licht für MATISSE am Paranal Observatorium der ESO in Chile

 

Geschrieben: 05.03.2018
Kategorie: Astronomie

Erstes Licht für das MATISSE-Interferometer-Instrument© ESO / MATISSE consortium

Das neue MATISSE-Instrument hat nun seine ersten Beobachtungen am Very Large Telescope Interferometer (VLTI) am Paranal-Observatorium der ESO im Norden Chiles erfolgreich durchgeführt. MATISSE ist das leistungsfähigste interferometrische Instrument der Welt im mittleren Infrarot. Es wird junge Sterne, um die sich Planeten bilden, und die Umgebung supermassereicher Schwarzer Löcher in den Zentren von Galaxien mit hochauflösender Bildgebung und spektroskopisch untersuchen. Die ersten MATISSE-Beobachtungen mit den VLTI-Hilfsteleskopen hatten einige der hellsten Sterne am Nachthimmel zum Ziel, darunter Sirius, Rigel und Beteigeuze. Sie konnten demonstrieren, dass das Instrument gut funktioniert. Mehrere deutsche Forschungsinstitute waren an der Entwicklung beteiligt.

Weiterlesen: Das MATISSE-Instrument sieht sein erstes Licht am Very Large Telescope Interferometer der ESO

 

Geschrieben: 28.02.2018
Kategorie: Astronomie

Der gesamte Himmel im Blick des Gammasatelliten Fermi und die beiden nun publizierten von Einstein@Home entdeckten Gammapulsare.© Knispel / Clark / Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik / NASA / DOE / Fermi LAT Collaboration

Das verteilte Rechenprojekt Einstein@Home aggregiert von zehntausenden Freiwilligen aus aller Welt gespendete Rechenleistung. In einer Durchmusterung des Himmels im Gammastrahlenbereich hat dieses Computernetzwerk nun zwei zuvor unbekannte schnell rotierende Neutronensterne in Daten des Weltraumteleskops Fermi entdeckt. Während alle anderen solchen Millisekundenpulsare auch mit Radioteleskopen beobachtbar sind, ist eine der beiden Entdeckungen der erste Millisekundenpulsar, der sich nur anhand seiner pulsierenden Gammastrahlung nachweisen lässt. Diese Erkenntnisse erwecken die Hoffnung, weitere neue Millisekundenpulsare zu finden, beispielsweise aus einer vorhergesagten großen Population solcher Objekte nahe dem Galaktischen Zentrum. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik in Hannover und des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn haben eng zusammengearbeitet, um diese Entdeckungen zu ermöglichen.

Weiterlesen: Einstein@Home entdeckt ersten nur im Gammalicht sichtbaren Millisekundenpulsar

 

Geschrieben: 26.02.2018
Kategorie: Astronomie

Darstellung einer N-body-Simulation der Milchstraßenscheibe, gestört durch die Gezeitenwechselwirkung mit einer Zwerggalaxie© T.Mueller / NASA / JPL-Caltech

Astronomen haben eine kleine Population von Sternen im Halo der Milchstraße untersucht und dabei festgestellt, dass ihre chemische Zusammensetzung derjenigen der galaktischen Scheibe nahe kommt. Diese Ähnlichkeit liefert zwingende Beweise dafür, dass diese Sterne ursprünglich aus dem Inneren der Scheibe stammen, und nicht etwa aus eingefangenen Satellitengalaxien. Als Auslöser dieser stellaren Migration vermuten Astronomen eine Schwingung der gesamten Milchstraßenscheibe, die durch die Gezeitenwechselwirkung der Milchstraße mit einer vorbeiziehenden massereichen Satellitengalaxie induziert werden.

Weiterlesen: Sterne am Rande der Milchstraße - Kosmische Eindringlinge oder Opfer einer galaktischen Vertreibung?

 

Geschrieben: 16.02.2018
Kategorie: Astronomie

Lichtblitze setzen Wasserrecycling auf Exoplaneten in Gang© CC0

In der Atmosphäre von Exoplaneten verbrennen hohe Konzentrationen von molekularem Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser. Diese blitzartige Reaktion bestimmt die Zusammensetzung der Atmosphäre und schützt Planeten vor Wasserverlust. Dies zeigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in einer aktuellen Studie.

Weiterlesen: Wie Super-Erden sich vor Wasserverlust schützen

 

Geschrieben: 13.02.2018
Kategorie: Astronomie

Das ESPRESSO-Instrument sieht mit allen vier Hauptteleskopen erstes Licht© ESO / L. Calçada

Das ESPRESSO-Instrument am Very Large Telescope der ESO in Chile hat zum ersten Mal das kombinierte Licht aller vier 8,2-Meter-Hauptteleskope nutzbar gemacht. Die Kombination von Licht aus den Hauptteleskopen macht das VLT im Hinblick auf die lichtsammelnde Fläche zum größten optischen Teleskop überhaupt.

Weiterlesen: Das VLT der ESO arbeitet erstmals wie ein 16-Meter-Teleskop

 

Geschrieben: 06.02.2018
Kategorie: Astronomie

Künstlerische Darstellung des Planetensystems TRAPPIST-1© ESO / M. Kornmesser

Eine neue Studie hat ergeben, dass die sieben Planeten, die den nahegelegenen, besonders kühlen Zwergstern TRAPPIST-1 umkreisen, alle größtenteils aus Gestein bestehen. Einige von ihnen könnten zudem womöglich mehr Wasser enthalten als die Erde. Die Dichten der Planeten, die man jetzt viel genauer als früher kennt, deuten darauf hin, dass bei einigen von ihnen bis zu 5 Prozent ihrer Masse in Form von Wasser vorliegen könnten – etwa 250 Mal mehr als die Ozeane der Erde. Die heißeren Planeten, die ihrem Mutterstern am nächsten sind, haben wahrscheinlich eine dichte, aus Wasserdampf bestehende Atmosphäre, während die weiter entfernten Planeten vermutlich vereiste Oberflächen haben. In Bezug auf Größe, Dichte und die Menge der Strahlung, die er von seinem Stern erhält, ist der vierte Planet der Erde am ähnlichsten. Er scheint von den sieben Planeten derjenige mit dem größten Gehalt an Gestein zu sein und hat zudem das Potenzial, Wasser in flüssiger Form zu beherbergen.

Weiterlesen: TRAPPIST-1-Planeten wahrscheinlich wasserreich

 

Geschrieben: 01.02.2018
Kategorie: Astronomie

Dünner Schnitt durch die kosmische Großraumstruktur in der größten Simulation des Illustris-TNG Projekts© TNG Collaboration

Astrophysiker aus Heidelberg, Garching und den USA haben neue Erkenntnisse zur Entstehung und Entwicklung von Galaxien erzielt. Sie berechneten den Einfluss schwarzer Löcher auf die Verteilung der Dunklen Materie, die Produktion und Verbreitung schwerer Elemente im Kosmos und den Ursprung der Magnetfelder. Dazu programmierten sie ein neues Simulationsmodell für das Universum und erstellten die bisher umfangreichsten Simulationen dieser Art. Erste Ergebnisse des "IllustrisTNG" Projekts wurden jetzt in drei Artikeln in der Fachzeitschrift Monthly Notices of the Royal Astronomical Society veröffentlicht. Sie sollen helfen, fundamentale Fragen der Kosmologie zu klären.

Weiterlesen: Wie schwarze Löcher den Kosmos formen