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SchülerInnen können auch 2019 eigene Minisatelliten entwickeln
Bewerbungsphase für den 6. Deutschen CanSat-Wettbewerb 2019

Geschrieben am 04.12.2018 in Kategorie: CanSat

Die Bewerbungsphase für den 6. Deutschen CanSat-Wettbewerb 2019 läuft. SchülerInnen ab 14 Jahren aus ganz Deutschland können dabei in Gruppen ihren eigenen Miniatursatelliten mit den Maßen einer handelsüblichen Getränkedose bauen. Im Herbst 2019 werden die CanSats dann mit einer Rakete in eine Höhe von etwa einem Kilometer geschossen.

Über den CanSat-Wettbewerb:

Der Deutsche CanSat-Wettbewerb findet 2019 zum sechsten Mal statt. Ursprünglich aus einer Initiative der Europäischen Weltraumagentur (ESA) entstanden, wird er jährlich gemeinsam von Unternehmen und Institutionen der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie mehreren Bremer Schulen veranstaltet.

Ein CanSat-Team besteht aus mindestens vier SchülerInnen und einem Betreuenden. Für die Entwicklung ihrer CanSats haben die Teams etwa sieben Monate Zeit.  Vom 23. bis zum 27. September 2019 kommen dann alle Gruppen nach Bremen.  Hier müssen sie ihre Projekte der Jury, bestehend aus Experten der Luft- und Raumfahrtbranche, präsentieren. Dabei werden nicht nur die technischen Aspekte bewertet, sondern auch Bereiche wie Öffentlichkeitsarbeit, Finanz- und Projektplanung.

Das Highlight der Startkampagne ist der Start der CanSats mit einer Rakete vom Flugplatz Rotenburg/Wümme. Während des Rückflugs aus knapp einem Kilometer Höhe müssen die Miniatursatelliten zwei Missionen ausführen: Die Primärmission ist für alle Gruppen identisch und umfasst das Messen von Luftdruck und Temperatur. Bei der Sekundärmission ist die Kreativität der jungen Forschenden gefragt. Im vergangenen Jahr  versuchte zum Beispiel ein Team, seinen CanSat mit Hilfe einer Bodenstation mit dem Internet zu verbinden. Eine andere Gruppe entwickelte ein besonderes Landessystem, das ohne einen Fallschirm auskam.

Die Teilnahme am CanSat-Wettbewerb ist eine Herausforderung für die SchülerInnen, bei der sie durch die Arbeit an einem Großprojekt Erfahrungen sammeln, die ihnen in der Schule, im Studium oder im Berufsleben von Nutzen sind.

Weitere Informationen sowie die Richtlinien und das Bewerbungsformular sind auf www.cansat.de zu finden. Die Bewerbungsphase endet am 27. Januar 2019.

Alle Mitveranstalter, Förderer und Partner auf einen Blick:

(in alphabetischer Reihenfolge)

ArianeGroup, Rocketronics, Aviaspace Bremen, Bremen Airport, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), DSI Aerospace Technologie GmbH (DSI), Europäische Union über den European Regional Development Fund, Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europaschule Schulzentrum Utbremen, European Space Education Resource Office Germany (ESERO Germany), Flugplatz Rotenburg (Wümme), Gymnasium Vegesack, Institut für Aerospace-Technologie (IAT) der Hochschule Bremen, moskito 360° Markenagentur, Ökumenisches Gymnasium zu Bremen, OHB Bremen, Ruhr-Universität Bochum, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Senatorin für Kinder und Bildung, SILVER ATENA Electronic Systems Engineering GmbH, Spacebenefit e.V., Technisches Bildungszentrum Mitte, Verein Deutscher Ingenieure Bremen, Watterott Electronics GmbH, Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen.

Kontakt:

Holger Oelze

ZARM - Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation
Tel.: +49 421 218 57770
E-Mail: holger.oelze@zarm.uni-bremen.de

Christina Nadolsky

ESERO Germany
Geographisches Institut
Ruhr-Universität Bochum
Tel.: +49178 236 2323
E-Mail: info@cansat.de

Dr. Andreas Rienow

ESERO Germany
Geographisches Institut
Ruhr-Universität Bochum
E-Mail: andreas.rienow@rub.de

Quellen

ZARM - Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation
Das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation ist ein wissenschaftliches Institut und betreibt an der Universität Bremen Forschung für den Weltraum und unter Weltraumbedingungen.

Webseite: https://www.zarm.uni-bremen.de/

ESERO
ESERO ist ein gemeinsames Projekt der ESA und nationaler Partner in Europa mit dem Ziel, MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) im Primar- und Sekundarbereich an Schulen europaweit zu fördern.

Raketenstart für den deutschen CanSat-Wettbewerb 2018
Raketenstart für den deutschen CanSat-Wettbewerb am Flugplatz Rotenburg/Wümme am 19. September 2018
© DLR