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ESA wartet auf Wiederaufnahme der Raumtransporterflüge

Geschrieben am 08.07.2005 in Kategorie: Sonstige Meldungen

Am 13. Juli soll der US-Raumtransporter vom Kennedy Space Center zu einer zwölftägigen Mission zur Internationalen Raumstation (ISS) abheben.

Am 13. Juli soll der US-Raumtransporter vom Kennedy Space Center zu einer zwölftägigen Mission zur Internationalen Raumstation (ISS) abheben. Ein erfolgreicher Abschluß dieser Mission wird dem ISS-Programm neuen Schwung verleihen, da der Raumtransporter bei künftigen Missionen die großen Module der ESA - das Columbus-Labor -, Japans und der USA zur Fortsetzung des Zusammenbaus der Station ins All befördern wird. Am Aufbau der ISS sind elf durch die ESA vertretene europäische Länder sowie die USA, Rußland, Japan und Kanada beteiligt.

Das ESA-Labormodul Columbus mit seinen ausgefeilten Experimenteinrichtungen wird Astronautenteams Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in der Schwerelosigkeit auf den Gebieten der Werkstoffwissenschaften, Medizin, Biologie und Technologie ermöglichen, von denen viele später von Nutzen für das Alltagsleben auf der Erde sein werden. Die Überwachung der Arbeiten an Bord wird ein Missionskontrollzentrum in Oberpfaffenhofen bei München wahrnehmen.

Die Wiederaufnahme der Raumtransporterflüge macht außerdem den Weg frei für Missionen für ESA-Astronauten: Thomas Reiter aus Deutschland soll mit dem nächsten Flug im September zu einem sechsmonatigen Aufenthalt auf der ISS aufbrechen, während sein schwedischer Kollege Christer Fuglesang sich auf eine Raumtransportermission Anfang 2006 vorbereitet.

Quelle

ESA - Europäische Raumfahrtorganisation
Die ESA (European Space Agency) ist die europäische Raumfahrtorganisation.Sie bündelt Finanzmittel und Know-How der 21 Mitgliedsstaaten, um Projekte umzusetzen, die für einzelne Staaten nicht realisierbar wären.

Webseite: http://www.esa.de

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16. Juni 2005: Die Raumfähre "Discovery" beginnt ihren Weg zur Startrampe.
© NASA