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Kategorie: Missionen "LISA Pathfinder" und "LISA"

Diese Kategorie enthält 11 Beiträge auf 2 Seiten.

Geschrieben: 06.02.2018
Kategorie: Missionen "LISA Pathfinder" und "LISA"

Analyse der Ergebnisse der LISA-Pathfinder-Mission gegen Ende der Mission© ESA

Die endgültigen Ergebnisse des ESA-Satelliten LISA Pathfinder (LPF) wurden heute veröffentlicht. Das LPF-Team – darunter Forschende des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik in Hannover und der Leibniz Universität Hannover – verbesserte die ersten Ergebnisse von Mitte 2016 signifikant; zum Einsatz kamen neue Daten, die vor dem Ende der Mission gewonnen wurden. LPF hat nun die Anforderungen an Schlüsseltechnologien von LISA, dem zukünftigen Gravitationswellen-Observatorium im All, um mehr als einen Faktor zwei im gesamten Beobachtungsband übertroffen. LISA soll im Jahr 2034 als ESA-Mission ins All starten und wird mit der Messung niederfrequenter Gravitationswellen von verschmelzenden extrem massereichen schwarzen Löchern aus dem gesamten Universum und zehntausenden Doppelsternen in unserer Galaxie „lauschen“.

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Geschrieben: 19.07.2017
Kategorie: Missionen "LISA Pathfinder" und "LISA"

LISA Pathfinder (künstlerische Darstellung)© ESA / C.Carreau

Nach 16 Monaten wissenschaftlicher Messungen deaktivierte ein internationales Team den LISA-Pathfinder-Satelliten am Abend des 18. Juli 2017. Das Gravitationswellen-Labor im All schaltete sich nach den letzten Kommandos am Abend ab und umläuft die Sonne in einem sicheren Parkorbit. LISA Pathfinder hat die Schlüsseltechnologien für LISA, das zukünftige Gravitationswellen-Observatorium im All, erprobt und deren Funktionsfähigkeit bewiesen. LISA soll im Jahr 2034 als ESA-Mission ins All starten und wird mit der Messung niederfrequenter Gravitationswellen dem gesamten Universum „lauschen“.

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Geschrieben: 19.07.2017
Kategorie: Missionen "LISA Pathfinder" und "LISA"

So schwingt die Raumzeit© NASA / C. Henze

Am Abend des 18. Juli 2017 ist die Mission LISA Pathfinder nach 16 Monaten wissenschaftlichen Betriebs im Orbit abgeschaltet worden. Damit geht eine anspruchsvolle Technologiedemonstration im Weltraum zu Ende. Das Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Max-Planck-Gesellschaft haben den deutschen Beitrag zu dieser Mission der europäischen Weltraumorganisation ESA finanziert. LISA Pathfinder hat bei der Vorbereitung einer Weltraum-Laserinterferometrie zum Nachweis von Gravitationswellen die Grenzen des bisher technisch Möglichen übertroffen und damit einen wichtigen Schritt hin auf das geplante Gravitationswellen-Observatorium LISA (Laser Interferometer Space Antenna) gemacht. LISA soll winzigste Schwingungen der Raumzeit - sogenannte Gravitationswellen - "beobachten" und damit den energiereichsten und heftigsten astrophysikalischen Ereignissen in unserem Universum auf die Spur kommen. Sie sollen von LISA ab 2034 mit Hilfe einer Laserinterferometrie zwischen drei jeweils rund zweieinhalb Millionen Kilometer voneinander entfernten Sonden erforscht werden. War LISA bisher lediglich ein Missionskonzept, so hat das Science Programme Committee (SPC) der ESA die Mission inzwischen als dritte der großen Missionen (L3) seines "Cosmic Vision Programms" ausgewählt.

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Geschrieben: 22.06.2017
Kategorie: Missionen "LISA Pathfinder" und "LISA"

Die geplante LISA-Mission wird Gravitationswellen im Weltall messen.© AEI / MM / exozet; GW-Simulation: NASA / C. Henze

In einer Sitzung am 20. Juni 2017 hat das Science Programme Committee der ESA den weltraumbasierten Gravitationswellen-Detektor „Laser Interferometer Space Antenna“ (LISA) als dritte große (L3) Mission im Cosmic-Vision-Plan der ESA ausgewählt. LISA wird aus drei Satelliten im Abstand von Millionen Kilometern bestehen. Diese vermessen ihre gegenseitigen Abstände hochpräzise mit Laserlicht, um im Weltraum Gravitationswellen nachzuweisen. Forschende am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik Hannover und am Institut für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover sind führende Mitglieder des internationalen LISA-Konsortiums. LISA wird irdische Gravitationswellen-Detektoren durch die Beobachtung der Raumzeitkräuselungen bei niedrigen Frequenzen ergänzen. Diese entstehen beispielsweise bei der Verschmelzung extrem massereicher Schwarzer Löcher und in Doppelsternsystemen. Nach der Auswahl am 20. Juni werden nun Design und Kostenberechnung der Mission abgeschlossen. Danach wird die Mission zur „Annahme“ durch die ESA vorgeschlagen, gefolgt von der Konstruktion der Satelliten. Der Start der Mission ist für 2034 geplant.

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Geschrieben: 07.06.2016
Kategorie: Missionen "LISA Pathfinder" und "LISA"

LISA Pathfinder (künstlerische Darstellung)© ESA / C.Carreau

ESAs Satelliten-Mission LISA Pathfinder hat erfolgreich Technologien für ein Gravitationswellen-Observatorium im Weltall demonstriert.

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Geschrieben: 08.03.2016
Kategorie: Missionen "LISA Pathfinder" und "LISA"

Testmassen in LISA Pathfinder© ESA / ATG medialab

Nach erfolgreichem Abschuss einer langen Reihe von Tests des Satelliten und der Nutzlast hat die ESA-Mission LISA Pathfinder ihre wissenschaftliche Missionsphase begonnen. Während der nächsten sechs Monate werden die Missionswissenschaftler hunderte Experimente durchführen, um den Weg für zukünftige Weltraumobservatorien wie eLISA zu ebnen. Forschende des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) und des Instituts für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover sind wichtige Missionspartner.

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Geschrieben: 01.03.2016 um 23:16:39
Kategorie: Missionen "LISA Pathfinder" und "LISA"

LISA Pathfinder im All© ESA /ATG medialab

Vor rund einer Woche wurden die beiden Würfel im Inneren der ESA-Sonde LISA Pathfinder aus ihren Halterungen gelöst und den Gravitationskräften überlassen. Dies ist ein weiterer technologischer Meilenstein in der Beobachtung von Gravitationswellen im Weltraum.

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Geschrieben: 13.01.2016
Kategorie: Missionen "LISA Pathfinder" und "LISA"

Das LISA Technology Package© ESA / ATG medialab

Seit dem 3. Dezember 2015 befindet sich LISA Pathfinder im All und ist weiterhin auf dem Weg zu seiner Zielposition, die der Satellit Ende Januar erreichen wird. Missionswissenschaftler haben inzwischen erfolgreich die ersten Systeme der wissenschaftlichen Nutzlast eingeschaltet und getestet.

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Geschrieben: 03.12.2015
Kategorie: Missionen "LISA Pathfinder" und "LISA"

Start von LISA Pathfinder an Bord einer Vega-Rakete© ESA / Stephane Corvaja

Am 3. Dezember 2015 ist die Sonde LISA Pathfinder um 5:04 Uhr Mitteleuropäischer Zeit an Bord einer Vega-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou (Französisch-Guyana) ins All gestartet.

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Geschrieben: 23.06.2015
Kategorie: Missionen "LISA Pathfinder" und "LISA"

LTP wird in die Raumsonde integriert© Airbus Defence & Space

Nach mehr als zehnjähriger intensiver Entwicklungsarbeit ist nun das Kernstück der hochempfindlichen Nutzlast der LISA Pathfinder-Mission bei der Firma Airbus Defence & Space in Friedrichshafen fertiggestellt worden - das LTP Core Assembly.

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