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Kategorie: Astronomie

Diese Kategorie enthält 117 Beiträge auf 12 Seiten.

Geschrieben: 23.08.2017
Kategorie: Astronomie

Rekonstruktion der Oberflächenstrukturen des roten Überriesen Antares© ESO / K. Ohnaka

Mithilfe des Very Large Telescope Interferometer der ESO ist Astronomen die bislang genaueste Abbildung eines Sterns gelungen. Die Forscher erstellten für ihr Zielobjekt, den roten Überriesen Antares, außerdem die erste Geschwindigkeitskarte für Material in der Atmosphäre eines fernen Sterns. Bis dahin war die Sonne der einzige solchermaßen kartierte Stern gewesen. Im Falle von Antares offenbarte die Geschwindigkeitskarte unerwartete Turbulenzen in der gigantisch ausgedehnten Atmosphäre des Sterns. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.

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Geschrieben: 18.08.2017
Kategorie: Astronomie

Am Montag schiebt sich in den USA der Mond vor die Sonne© NASA / SDO

Eine totale Sonnenfinsternis ist für Beobachter spektakulär: "Etwa 30 Sekunden bevor die Sonne ganz hinter der Mondscheibe verschwindet, wird es mitten am Tag merklich dunkler, so, als habe jemand heftig am Dimmer einer Lampe gedreht", erläutert Dr. Manfred Gaida, Astrophysiker im Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn, das Phänomen. Der Mond schiebt sich vor die Sonne, bis nur noch ein leuchtender Strahlenkranz, die Korona, zu erkennen ist. Dort, wo sein kegelförmiger Kernschatten die Erde trifft, verdunkelt sich der Himmel. Etwa 75 bis 90 Minuten vorher beginnen die partiellen Phasen der Verfinsterung. Ebenso lang dauert es nach der Finsternis, bis die "Rundumdämmerung" wieder vollkommen verschwunden ist.

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Geschrieben: 16.08.2017
Kategorie: Astronomie

Beispiel einer Quallengalaxie© ESO / GASP collaboration

Beobachtungen von „Quallengalaxien“ mit dem Very Large Telescope der ESO haben einen bisher unbekannten Mechanismus enthüllt, wie supermassereiche Schwarze Löcher angetrieben werden können. Quallengalaxien verdanken ihren Spitznamen ihrem Erscheinungsbild, da sie „Tentakel“ aus Gas hinter sich herziehen, in denen rege Sternentstehung stattfindet. Derselbe Mechanismus, der für diese Tentakel verantwortlich ist, scheint auch dafür zu sorgen, dass Gas in die zentralen Regionen von Galaxien gelangt, wo Schwarze Löcher nur darauf warten, das Gas zu verschlingen. Die Ergebnisse sind heute in der Fachzeitschrift Nature erschienen.

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Geschrieben: 02.08.2017
Kategorie: Astronomie

Der planetarische Nebel IC 4406© ESO / J. Richard (CRAL)

Nach mehr als einem Jahrzehnt der Planung, Konstruktion und Erprobung hat die Adaptive Optics Facility (AOF) mit dem Instrument MUSE erstes Licht gesehen und verblüffend scharfe Bilder von planetarischen Nebeln und Galaxien aufgenommen. Das Hauptteleskop 4 (Yepun) am Very Large Telescope (VLT) der ESO ist dadurch nun ein vollständig adaptives Teleskop. Durch die Kopplung der AOF mit MUSE wird es zu einem der fortschrittlichsten und leistungsstärksten Systeme, die je für die bodengebundene Astronomie gebaut wurden.

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Geschrieben: 27.07.2017
Kategorie: Astronomie

Der Orionnebel und seine Haufen, aufgenommen mit dem VLT Survey Telescope© ESO / G. Beccari

Im Orionnebel-Haufen haben Astronomen drei unterschiedliche Populationen sehr junger Sterne entdeckt. Diese überraschende Entdeckung, die mit dem VLT Survey Telescope der ESO gelang, bietet wertvolle neue Einblicke in die Entstehung von Sternhaufen. Sie ist ein Hinweis darauf, dass Sternentstehung in Schüben verlaufen könnte und jeder Schub deutlich schneller vonstatten geht als bisher gedacht.

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Geschrieben: 19.07.2017
Kategorie: Astronomie

Kompaktes Gehäuse von MASCARA© ESO / G. Otten and G. J. Talens

Eine Station von MASCARA (Multi-site All-Sky CAmeRA) hat am La-Silla-Observatorium der ESO in Chile erstes Licht gesehen. Die neue Anlage wird nach Planeten suchen, die an ihrem hellen Mutterstern vorbeiziehen. Darauf basierend soll ein Katalog entstehen, um mit zukünftigen Beobachtungen die entdeckten Exoplaneten genauer charakterisieren zu können.

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Geschrieben: 12.07.2017
Kategorie: Astronomie

Junge Vulkane auf dem Grund von Coprates Chasma auf dem Mars© NASA / JPL-Caltech / University of Arizona

Eine der auffallendsten Landschaftsformen auf dem Mars ist der riesige Schildvulkan Olympus Mons, der sich bis zu 26 Kilometer über die ihn umgebenden Ebenen erhebt. Er ist Bestandteil der Tharsis-Aufwölbung, einer Vulkanprovinz, die so groß wie ganz Europa ist. Vulkanismus ist ein weit verbreitetes Phänomen auf dem Mars. Am Ostrand von Tharsis nimmt eine zweite geologische Struktur mit gewaltigen Dimensionen ihren Ausgang: Das Talsystem der Valles Marineris, das sich fast 4000 Kilometer entlang des Äquators erstreckt und dessen tektonischen Grabenbrüche bis zu zehn Kilometer tief sind. Seit Jahrzehnten rätseln die Wissenschaftler, ob Vulkanismus auch im Inneren der Valles Marineris tätig war. Nun haben vier Wissenschaftler, darunter Ernst Hauber vom DLR-Institut für Planetenforschung, ein Gebiet mit 130 kleinen Vulkanen auf dem Grund der Valles Marineris entdeckt.

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Geschrieben: 11.07.2017
Kategorie: Astronomie

Australien unterzeichnet Vereinbarung mit ESO© Australian Government

In feierlichem Rahmen wurde heute in Canberra in Australien eine Vereinbarung über den Beginn einer auf zehn Jahre ausgelegten strategischen Kooperation zwischen der ESO und Australien unterzeichnet. Die Kooperation soll die ESO-Programme sowohl wissenschaftlich als auch technisch stärken und australischen Astronomen sowie der australischen Industrie Zugang zum La Silla-Paranal-Observatorium bieten. Die Vereinbarung könnte der erste Schritt zu einer Vollmitgliedschaft Australiens in der ESO sein.

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Geschrieben: 06.07.2017
Kategorie: Astronomie

Planet HIP 65426b© Chauvin et al. / SPHERE

Astronomen haben einen seltenen warmen, massereichen jupiterartigen Planeten entdeckt, der einen extrem schnell rotierenden Stern umkreist. Die Entdeckung wirft Fragen zur Entstehung von Planeten im allgemeinen auf – weder seine vergleichsweise geringe Masse noch seine große Entfernung vom Stern entspricht den Erwartungen der Modelle zur Planetenentstehung. Nur für einen Bruchteil der bekannten Planeten um andere Sterne gibt es überhaupt wie hier direkte Abbildungen. Die Beobachtungen wurden mit dem Instrument SPHERE am Very Large Telescope der ESO durchgeführt. Die Ergebnisse werden jetzt in der Fachzeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.

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Geschrieben: 05.07.2017
Kategorie: Astronomie

Die bezaubernde Galaxie Messier 77© ESO

Eine eindrucksvolle Aufnahme, die die Balkenspiralgalaxie Messier 77 von oben zeigt, offenbart die Schönheit der Galaxie mit ihren funkelnden Armen, die von Staubstrukturen durchzogen sind. Das mit dem Very Large Telescope (VLT) der ESO aufgenommene Bild täuscht jedoch darüber hinweg, wie turbulent es in Messier 77 zugeht.

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